Echte Bewegungen in virtueller Welt

Klingt nervig, klappt aber nach kurzer Eingewöhnung recht gut und macht erstaunlicherweise sogar Spaß. Vor allem aber ist es enorm spannend, so ein Magazin auszutauschen, wenn einem dabei ein Monster entgegenschlurft und jeder Fehler das Ende bedeuten kann.

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Allerdings: Alyx legt selbstständig und extrem fair eigene Savegames an, so dass ein Respawn trotz relativ langer Ladezeiten kaum stört. Übrigens treten wir in vier Schwierigkeitsgraden an. Im einfachsten können wir uns weitgehend auf die Handlung konzentrieren.

Die dreht sich natürlich um Widerstandskämpferin Alyx, die außerirdischen Besatzer und andere Feinde - wer Half-Life kennt, hat eine Ahnung davon, was für Figuren auftauchen und wie sich die Sache entwickelt.

Serienuntypisch ist allerdings, dass Alyx anders als die bisherige Hauptfigur Gordon Freeman recht viel mit einem anderen Widerstandskämpfer per Funk spricht und sich die beiden auch einige gelungene scherzhafte Dialoge liefern. Die teils sehr düstere Stimmung wird so immer wieder aufgehellt, was wir als wohltuend empfinden.

Als Alyx sind wir auf weitgehend linearen Pfaden unterwegs, kämpfen gegen Mutanten und lösen dabei immer wieder kleinere Rätsel. Die meisten beziehen gekonnt die virtuelle Realität mit ein, etwa indem wir im Raum vor uns Linien durch dreidimensionale Gitter ziehen.

Das Spieltempo ist recht gemächlich, so dass genug Zeit zum Erkunden der Welt und zum Orientieren bleibt - und zum Überlegen, wie wir ein Rudel Mutanten am besten erledigen. Spoiler: Gasflaschen explodieren nach ein oder zwei Treffern ...

Die Technik von Alyx macht einen ausgereiften Eindruck. Echte Bugs sind uns nicht aufgefallen, sondern lediglich ein paar kleinere Fehlerchen. Nach dem Laden neuer Leveldaten etwa kommt es fast immer ein paar Augenblicke lang zu Darstellungsfehlern.

Außerdem "verrutscht" manchmal die Grafik, so dass man zu tief oder zu hoch über dem Boden schwebt. Das ist aber weniger störend, als es hier klingen mag. Ein etwas ungewohnter Effekt ist, dass man beim Eintauchen in virtuelle Wände oder Gegenstände eine Art gelbe Umgebung sieht. Das wirkt wie ein Fehler, ist aber keiner.

Wir haben Alyx vollständig im Sitzen gespielt, was gut klappt. Allerdings benötigen wir auch dazu eine halbwegs freie Fläche mit einem Radius von ein bis zwei Metern. Grund: Immer wieder muss man mit weiten Armbewegungen eine Tür öffnen oder eine Maschine bewegen. Beim Absetzen des Headsets waren wir teils erstaunt, wie weit wir uns unbemerkt vom Ursprungsort entfernt haben.

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Umdenker 25. Mai 2020

Das ist aber ein spezifisches Problem der eingesetzten OLED Panels. Siehe StarVR One...

Cerdo 25. Mai 2020

@Umdenker: da hast du völlig recht. Die Controller sind wirklich gut, aber die Brille...

Umdenker 25. Mai 2020

Ja, aber ich bin da nicht repräsentativ, da ich davor schon ein paar andere VR Titel...

Umdenker 25. Mai 2020

Es gibt einen großen Unterschied ob ich überlagerte Bilder mit Tiefeninformationen auf...

Umdenker 25. Mai 2020

Gut geschrieben, denn genau so ist es. Die Action und Geschwindigkeit eines sagen wir...


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