Half-Life 2 und Portal für Nvidia Shield: "Rise and shine, Mister Freeman"

Knapp ein Jahrzehnt nach der ursprünglichen Veröffentlichung von Half-Life 2 hat Nvidia gemeinsam mit Valve den Klassiker für das Shield veröffentlicht. Genauso wie das ebenfalls veröffentlichte, erste Portal(öffnet im neuen Fenster) von 2007 kostet das Abenteuer von Gordon Freeman(öffnet im neuen Fenster) rund 8 Euro. Half-Life 2 ist 2,1 und Portal 2,4 GByte groß - beide Titel sind offiziell nur auf dem Nvidia Shield spielbar. Bei anderen Geräten, auch mit Tegra 4, verweigert Google Play die Installation.








Wir haben Half-Life 2 ein paar Minuten ausprobiert: Der Shooter wird in 1.024 x 600 Pixeln gerendert und muss sowohl auf Kantenglättung als auch auf anisotrope Filterung verzichten. Das fällt bei der verglichen mit einem Computerbildschirm hohen Pixeldichte nicht allzu negativ auf, zumal die Portierung geringer aufgelöste Texturen als die PC-Version verwendet. Die Bildrate liegt bei bis zu 60 fps liegen, sie sinkt jedoch immer wieder spürbar ab.
Die Ladezeiten sind anders als 2004 nicht mehr quälend lang, wenngleich sich an der Grundstruktur nichts geändert hat. Half-Life 2 ist immer noch in viele kleine Abschnitte unterteilt und lädt diese daher erst in den Speicher, wenn der Spieler eine bestimmte Grenze überschreitet.
Die Google-Play-Version ist englisch und vermutlich ungeschnitten. Die Steuerung erfolgt ohne Touch rein mit dem Gamepad ohne Auto-Aiming, sie ist daher naturgemäß weniger präzise als mit Maus und Tastatur. Allerdings ist die Steuerung frei konfigurierbar, sowohl eine Invertierung als auch unterschiedliche Achsenbeschleunigung für den rechten Stick sind einstellbar.
Nachtrag vom 18. Mai 2014, 17:49 Uhr
Half-Life 2 wird in 600p und nicht in 720p gerendert(öffnet im neuen Fenster) , die Bildrate erreicht bis zu 60 fps.



