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Half Dome: Oculus zeigt VR-Headset mit beweglichem Display

Ein besonders weites Sichtfeld und ein bewegliches Display sind zwei der Besonderheiten eines Prototypen namens Half Dome, mit dem Oculus die Zukunft der VR-Headsets absteckt - und einen weiteren Ausblick auf Rift 2 ermöglicht.

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Der Prototyp Half Dome verfügt über ein bewegliches Display.
Der Prototyp Half Dome verfügt über ein bewegliches Display. (Bild: Oculus VR)

Auf der Entwicklerkonferenz F8 in San José hat das zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus VR den neuen Prototypen eines Virtual-Reality-Headsets präsentiert. Das Gerät trägt den Namen Half Dome, es erinnert auf den ersten Blick an die seit März 2016 erhältliche Rift. Im Inneren verbirgt sich aber neue Technologie: So ist das Display hinter den Linsen so befestigt, dass es sich nach Angaben der Produktentwicklerin Maria Fernandez Guajardo geräusch- und vibrationslos um ein paar Millimeter auf die Augen zu- oder wegbewegen kann.

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Das erleichtere das Fokussieren auf Gegenstände, die sich in der virtuellen Realität in unmittelbarer Nähe des Nutzers befinden - etwa Texte. Bislang sei es laut Guajardo so, dass wichtige Gegenstände in VR-Umgebungen in mindestens zwei Metern Entfernung vom Anwender platziert sein müssen, damit dieser sie im Detail sehen kann. Mit dem "Varifocal"-System könne dieser Abstand reduziert werden; ein bisschen erinnert das Ganze an die unterschiedlichen Linsenkrümmungen einer Gleitsichtbrille.

Die zweite große Neuerung in Half Dome ist das mit 140 Grad deutlich größere horizontale Sichtfeld, mit dem Nutzer sich noch natürlicher umblicken können. Zum Vergleich: Bei der aktuell verfügbaren Rift ist das Sichtfeld rund 100 Grad breit, für weitgehend natürliches Sehen müsste es rund 210 bis 220 Grad breit sein - die zusätzlichen 40 Grad sind also ein durchaus bemerkenswerter Schritt.

Unklar ist, ob Half Dome schon eine Art Vorabentwurf von Rift 2 ist, also von dem nächsten für Entwickler und anspruchsvolle Endkunden gedachten VR-Headset. Details zum verbauten Display, etwa die Auflösung oder die Anordnung der Leuchtpunkte, hat Guajardo nicht genannt. Oculus hatte bereits Ende 2016 einen Prototypen namens Santa Cruz präsentiert, der als Rift-Nachfolger galt. Bislang hat das Unternehmen aber lediglich das seit der F8 erhältliche Oculus Go (Test auf Golem.de) veröffentlicht.

Bei der Präsentation von Half Dome hat Oculus außerdem über Fortschritte beim Tracking von Körper, Gesicht und Händen gesprochen. Das funktioniere laut der Firma auch dank Machine-Learning immer besser und werde VR langfristig entscheidend voranbringen.



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Cypher 09. Mai 2018

Die jetztige Gen (1) ist alles andere als schlecht. Zu geringes Sichtfeld? Nein, wenn...

Dwalinn 07. Mai 2018

Der Hauptgrund warum ich das erwähnt habe war um auf eine subtile art und weise klar zu...

Hotohori 04. Mai 2018

Eben. Gerade bei der Optik gibt es noch sehr sehr viel Verbesserungspotential und wird...


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