Abo
  • Services:

Halbleiterfertigung: TSMC unterschreibt Verträge für Fabrik in China

Nachdem Taiwan TSMC erlaubt hat, eine weitere Halbleiterfabrik auf dem chinesischen Festland zu bauen, ist nun auch die VR China mit dem taiwanischen Auftragsfertiger für Halbleiter übereingekommen. Für die Fabrik in China wird eine Tochterfirma gegründet.

Artikel veröffentlicht am ,
Solche 300-Millimeter-Wafer werden in Zukunft von TSMC auch auf dem chinesischen Festland produziert.
Solche 300-Millimeter-Wafer werden in Zukunft von TSMC auch auf dem chinesischen Festland produziert. (Bild: TSMC)

TSMC hat mit der Stadtverwaltung von Nanjing und der Volksrepublik China die Verträge unterschrieben, um auf dem Festland eine weitere Halbleiterfabrik zu errichten. Für diesen Zweck wird TSMC rund 3 Milliarden US-Dollar investieren und TSMC (Nanjing) Co. Ltd als Tochterfirma gründen, die zu 100 Prozent der Mutter gehören wird. Neben der Fabrik zur Verarbeitung von bis zu 20.000 300-mm-Wafern pro Monat wird zudem ein Design Service Center gebaut. Das hat zusammen mit der Fabrik die Aufgabe, Geschäfte mit chinesischen Kunden zu machen, aber auch für den weltweiten Markt die Kapazitäten zu steigern.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Köln, Hagen
  2. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster

Die Fabrik soll ab dem zweiten Halbjahr 2018 die Produktion in der Pukou Economic Development Zone in Nanjing aufnehmen. Ausgestattet wird sie für den 16-nm-Prozess (16mm FinFet, 16FF). Um die Fabrik überhaupt in der Volksrepublik China bauen zu dürfen, benötigte TSMC als Unternehmen aus Taiwan die Erlaubnis der Ökonomiebehörde der Republik China (Taiwan). Dafür hat TSMC die Auflage bekommen, die Fabrik erst dann in Betrieb zu nehmen, wenn TSMC mit der Produktion im 10FF-Verfahren in Taiwan begonnen hat.

Für Taiwan geht es dabei darum, das Wissen um moderne Techniken möglichst lange im eigenen Land behalten zu können. Andererseits will die Ökonomiebehörde dem Auftragsfertiger TSMC bei der Expansion nicht komplett im Weg stehen. TSMC will die Gelegenheit des stark wachsenden Halbleitermarktes auf dem chinesischen Festland nicht auslassen und so den Marktanteil in China deutlich steigern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. ab 349€
  3. 88,94€ + Versand

Quantium40 29. Mär 2016

Dafür ist dieser spezielle Kontinent aber auch ein wenig größer als andere...

Der mit dem Blubb 28. Mär 2016

Danke fürs Update. Ich fände es schön, wenn es generell rechts am Rand eine Quellenangabe...


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /