Halbleiterfertigung: Samsung will 2 nm ab 2025 produzieren

Mit 3 nm erfolgt bei Samsungs Halbleiterfertigung der Wechsel auf Gate All Around (GAA), danach soll 2 nm die Performance weiter erhöhen.

Artikel veröffentlicht am ,
2 nm alias 2GAP soll 2025 starten.
2 nm alias 2GAP soll 2025 starten. (Bild: Samsung Foundry)

Auf dem alljährlichen Samsung Foundry Forum hat der südkoreanische Halbleiterfertiger seine Pläne für die kommenden Jahre offengelegt: So soll 2 nm mit Gate All Around (GAA) ab 2025 in Produktion gehen, außerdem gibt es ein weiteres 14-nm-Verfahren für unter anderem Mikrocontroller und einen 17-nm-Spezialprozess für beispielsweise Kamerasensoren.

Stellenmarkt
  1. IT Service Management Expert (m/w/d)
    Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim, Kiel, Offenbach
  2. Fullstack Software Entwickler Java Web (m/w/d)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
Detailsuche

Derzeit steht Samsung bei 5LPP, also 5 nm Low Power Plus mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV). Davon ausgehend soll es einen Node mit Blick auf Automotive geben, danach erfolgten inkrementelle Verbesserungen, die in den auf 5 nm basierenden Node namens 4LPE und 4LPP gemündet sind - beide befinden sich in Serienproduktion.

Ab Ende 2022 soll dann erstmals mit 3 nm produziert werden, wo Gate All Around (GAA) statt der bisher verwendeten Finfets zum Einsatz kommt. Das verbessert den Elektronenfluss zugunsten der Schaltgeschwindigkeit, zugleich sinkt der Flächenbedarf für die Fins.

2 nm ab 2025

Bei Finfets wird der Channel - also der Übergang von Source zu Drain - von drei Seiten vom Gate umfasst. Bei GAA-Fets wird er aus Nanosheets geformt, welche das Gate komplett umschließen und daher dem Verfahren seinen Namen geben.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.10.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zu Beginn wird Samsung mit 3GAE (Gate All Around Early) starten, was verglichen mit 5 nm die Chipfläche um bis zu 35 Prozent reduzieren und entweder die Performance um 30 Prozent erhöhen oder die Leistungsaufnahme um 50 Prozent verringern soll. Die Ausbeute (Yield-Rate) soll sich aktuell der von 4 nm annähern. Ab 2023 steht dann 3GAP (Gate All Around Plus) auf dem Plan, bevor es ab 2025 mit 2GAP weitergeht.

Golem ENTHUSIAST

Für unter anderem Micro-Controller gibt es ein angepasstes 14-nm-Verfahren mit Unterstützung für 3,3 Volt Spannung und Speichertypen wie Embedded-MRAM (Magnetoresistive Random Acess Memory). Hinzu kommt 17LPV (Low Power Value), welches die Backend-of-Line von planarem 28 nm mit der Frontend-of-Line von 14 nm FinFet kombiniert und sich für Kamerasensoren eignen soll.

Verglichen mit 28 nm soll 17LPV die Chipfläche um bis zu 43 Prozent reduzieren und entweder die Performance um 39 Prozent erhöhen oder die Leistungsaufnahme um 49 Prozent verringern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /