Halbleiter-Produktion: Autobranche spricht mit Bundesregierung über Chip-Engpässe

Die Probleme der Halbleiter-Branche kommen jetzt auch bei der Auto-Industrie an. Die sucht eine Lösung über die Politik.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Probleme bei der Chip-Produktion haben auch große Auswirkungen auf die Autoindustrie.
Die Probleme bei der Chip-Produktion haben auch große Auswirkungen auf die Autoindustrie. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die akuten Engpässe bei wichtigen Halbleiter-Produkten wie Elektronikchips und Sensoren stören nicht nur den Verkauf von Consumer Hardware, sondern alarmieren zunehmend auch die deutsche Autoindustrie. Inzwischen liefen Gespräche mit der Politik darüber, wie sich die Lage entschärfen lassen könnte, erklärte der Branchenverband VDA in Berlin. "Global wird intensiv daran gearbeitet, die Versorgung mit Halbleitern - insbesondere auf der Ebene der Chip-Hersteller - sicherzustellen", hieß es. Der VDA sei hierzu auch mit der Bundesregierung in Kontakt.

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Bei Herstellern wie Volkswagen, Daimler oder Audi waren zuletzt bereits etliche Schichten ausgefallen. Deshalb gibt es vorübergehend wieder mehr Kurzarbeit. Daimler musste gar die Elektroauto-Produktion in seinem Werk in Rastatt stoppen. Unternehmen, die Halbleiter-Material weiterverarbeiten und Autozulieferer wie Hella oder Continental sprachen ebenso von Engpässen. Auch einige andere Wirtschaftszweige haben Probleme.

"Aufgrund unterschiedlicher Einflüsse ist die weltweite Nachfrage nach bestimmten Halbleiter-Bauteilen derzeit höher als das Angebot", hieß es vonseiten des VDA. Von dieser Verknappung seien auch die weltweite Automobilindustrie und Elektroniklieferanten betroffen.

Als eine Ursache gilt die angespannte Situation bei einigen zentralen Zulieferern, auch in Asien. Die aktuelle Nachfragespitze bei Halbleitern kommt für einige Chip-Produzenten überraschend - das Autogeschäft zieht früher an als erwartet, während andere Branchen wie Unterhaltungselektronik oder Medizintechnik ebenfalls versorgt werden wollen. Hinzu kommen unterausgelastete Kapazitäten beim Rohstoff Silizium im wichtigen Erzeugerland China. Bereits im Dezember hieß es, dass die weltweite Chip-Produktion an ihr Limit komme.

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Roman123 20. Jan 2021

in der DDR wurde stark auf die vertikale Integration gesetzt. Es ist zwar ein mühsamer...

Ach 19. Jan 2021

Das liegt rein am Kunden! Wie man am Beispiel Trabbi sieht, geht eine Bestellung als...

Max Level 19. Jan 2021

Danke, solche Details sind an mir vorbei gegangen, aber es macht Sinn :)

Max Level 19. Jan 2021

Ja, etwa so: *klingeling* Bundesregierung: "Hier die Regierung. Wer spricht...



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