Organische Halbleiter leiten schlechter bei niedrigen Temperaturen

Die Forscher arbeiten deshalb auch bereits daran, ihre Ideen auf den Tieftemperaturbereich anzuwenden. Das Problem hierbei ist, dass organische Halbleiter nur deshalb leitfähig sind, weil die thermische Anregung in ihnen Ladungsträger freisetzt. Ihre Leitfähigkeit bricht bei tieferen Minusgraden deutlich ein.

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Bevor derartige Kunststoffmischungen allerdings in größerem Stil zum Einsatz kommen, sind noch zahlreiche Tests und umfangreiche Zertifizierungen zu erwarten. Die Forscher gehen davon aus, dass es je nach Einsatzgebiet noch Jahre bis Jahrzehnte dauern könnte, bevor sie sich auf breiter Front durchsetzen. Es gilt auch, noch preiswertere Materialien zu finden und Produktionsverfahren zu entwickeln, die sich in industriellem Maßstab umsetzen lassen.

Flugzeuge brauchen viele Sensoren

Dann aber könnte dies neuartige organische Sensoren ermöglichen, die einerseits besonders leicht sind, andererseits aber auch flexibel und leicht zu verarbeiten. Wenn man bedenkt, dass in einem typischen Verkehrsflugzeug Hunderttausende Sensoren verbaut sind und dass vor allem die Triebwerke zu den am besten überwachten Systemen zählen, kann man sich ausmalen, welche Vorteile auch mit kleinen Verbesserungen in der Sensortechnologie möglich werden.

Gerade in diesen Bereichen sind leichte Materialien von Vorteil, denn im Flugzeugbau zählt jedes Kilogramm und in der Raumfahrt jedes Gramm, das sich irgendwo einsparen lässt. Es ist insofern kein Zufall, dass die Arbeitsgruppe um Jianguo Mei an der Purdue University tätig ist, die traditionell stark in der Luft- und Raumfahrtforschung ist: Zu ihren bekanntesten Absolventen gehören mit Neil Armstrong und Eugene Cernan der erste und auch der bislang letzte Mensch auf dem Mond.

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 Halbleiter: Organische Elektronik zum Dahinschmelzen
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