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Hades Canyon: Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

Erstmals in der Geschichte der NUC genannten Mini-PCs plant Intel ein Modell mit besonders schneller Grafikeinheit: Hades Canyon ist für Virtual Reality gedacht. Es nutzt die Thunderbolt-3-Schnittstelle, gleiches gilt für die Bean Canyon mit 28-Watt-Chips.

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Intels aktueller Skull Canyon NUC
Intels aktueller Skull Canyon NUC (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel plant zwei neue NUC-Familien für 2018: Hades Canyon und Bean Canyon. Das berichtet CNX Software mit Verweis auf eine authentisch wirkende Roadmap, welche die aktuellen und kommenden Mini-PCs aufzeigt. Die beiden Hades Canyon folgen auf den von uns getesteten Skull Canyon, und die multiplen Modelle von Bean Canyon ersetzen mittelfristig die Baby Canyon. Am günstigsten werden die June Canyon, sie lösen die Arches Canyon ab.

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Bei Hades Canyon setzt Intel die Kaby Lake G genannten Prozessoren ein: Diese kombinieren bei einer thermischen Verlustleistung von 100 oder 65 Watt vier CPU-Kerne mit Hyperthreading (KBL-H) mit dedizierter Grafikeinheit. Dabei soll es sich angeblich um eine Radeon-GPU von AMD handeln, das geht aus der Roadmap aber nicht hervor. Die Systeme haben Platz für zwei DDR4-SO-DIMMs und zwei M.2-2280-SSDs, können sechs Displays ansteuern und weisen zwei Thunderbolt-3-Ports sowie einen Kartenleser auf. Zumindest das 100-Watt-Modell versieht Intel mit einem Virtual-Reality-Zusatz.

Vier Kerne für Mittelklasse-NUCs

Eine Leistungsklasse tiefer sind die Bean Canyon mit 28-Watt-Chips (CFL-U) ausgestattet. Das bedeutet vier Kerne mit Hyperthreading und eine schnelle Iris-Plus-Grafikeinheit. Bei den aktuellen Baby Canyon gibt es zwar nur Dualcores, die rechnen aber bereits ziemlich flott. Auch bei den neuen Bean Canyon sind Thunderbolt 3 und ein SD-Kartenleser integriert, und neben einem M.2-Steckplatz ist noch ein 2,5-Zoll-Schacht für HDDs vorhanden.

Nach unten hin runden künftig die June Canyon das NUC-Portfolio ab. Für sie verwendet Intel die intern als Gemini Lake bezeichneten Chips mit Atom-Architektur. Es bleibt bei bis zu vier Kernen, die sollen aber deutlich flotter sein. Die bisherigen Apollo Lake sind zum Surfen jedoch bereits ausreichend. Neu sind der DDR4-Speicher und im SoC steckendes WLAN.



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