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HackRF Blue: Software Defined Radio für finanzschwache Hackerspaces

Das SDR -Modul HackRF-Blue soll über ein großes Frequenzspektrum senden und empfangen können. Es soll zudem ohne Qualitätsabstriche günstiger sein als vergleichbare Module.
/ Alexander Merz
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Das HackRF-Blue-Modul (Bild: HackRF Blue)
Das HackRF-Blue-Modul Bild: HackRF Blue

Das HackRF Blue(öffnet im neuen Fenster) ist ein SDR-Funkmodul(öffnet im neuen Fenster) , um Funksignale im Frequenzbereich zwischen 5 Mhz und 6 Ghz zu senden und zu empfangen. Die Signale sollen mit einer Genauigkeit von 20 Mhz aufgelöst werden können. Genutzt werden kann das Modul unter anderem mit GNU Radio(öffnet im neuen Fenster) .

Der Basispreis des Moduls für Unterstützer der Indiegogo-Kampagne(öffnet im neuen Fenster) liegt bei 200 US-Dollar, dazu kommen die Versandgebühren. Die Kampagne wurde bereits erfolgreich finanziert, statt der geforderten Summe von 3.200 US-Dollar kamen rund 25.000 US-Dollar zusammen.

All about the HackRF Blue
All about the HackRF Blue (06:47)

Das HackRF-Blue ist ein um zirka 100 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) günstigerer Nachbau des HackRF(öffnet im neuen Fenster) . Das HackRF wurde ebenfalls per Crowdfunding finanziert und auf Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) ein überragender Erfolg. Die Macher des HackRF Blue begründen den niedrigeren Preis trotz identischer technischer Daten mit dem Verzicht auf vormontierte Elemente, die nicht von jedem gebraucht würden, wie Erweiterungsanschlüssen und einem Gehäuse. Außerdem behaupten sie, dass sie als Ortsansässige in China bessere Konditionen bei der Bauteilebeschaffung und den Produktionskosten bekämen – dabei aber gleichzeitig auf faire Arbeitsbedingungen während der Produktion achteten.

Freie Exemplare für Hackerspaces

Teil der Crowdfunding-Kampagne ist die Unterstützung finanzschwacher Hackerspaces(öffnet im neuen Fenster) mit HackRF-Blue-Modulen. Diese sollen das Modul kostenlos erhalten. Derzeit umfasst die Liste der Empfänger 26 Hackerspaces weltweit, weitere können vorgeschlagen werden beziehungsweise können sich selbst bewerben. Dabei ist nicht die absolute Armut des jeweiligen Ortes ausschlaggebend. So kommt es, dass sich neben einem Hackerspace in Togo(öffnet im neuen Fenster) und einem im Iran(öffnet im neuen Fenster) auch einer im US-amerikanischen Detroit(öffnet im neuen Fenster) auf der Liste wiederfindet.


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