Wie wird der Flipper Zero eingerichtet?

Für die Ersteinrichtung verfügt der Flipper Zero über einen Micro-SD-Port, in dem eine entsprechende Micro-SD-Karte hinterlegt werden sollte. Mit kurzen Fingernägeln kann das Einsetzen der Karte etwas fummelig sein, es ist aber zu schaffen. In der Theorie funktioniert das Gerät auch ohne Micro-SD-Karte, allerdings ist die Funktionalität dann etwas eingeschränkt.

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Die Karte wird übrigens nicht mitgeliefert, bei der Auswahl sollte auf Karten von Markenherstellern gesetzt werden. Hintergrund ist, dass der Flipper Zero per SPI-Modus auf die Karten zugreift, während bei einem Rechner im Normalfall mit dem SDIO-Modus gearbeitet wird. Bei günstigen Micro-SD-Karten ist die Unterstützung für den SPI-Modus in vielen Fällen fehlerhaft oder unzureichend implementiert und kann zu Problemen führen.

Unterstützt werden Karten bis zu einer Kapazität von 128 GB. Allerdings reichen in den meisten Fällen 16 oder 32 GB. Die Micro-SD-Karte für den Flipper Zero kann FAT32- oder exFAT-formatiert sein. Die Formatierung kann auch über das Gerät selbst vorgenommen werden, so dass hier keinerlei Vorbereitung am Rechner notwendig ist. Dabei wird die Micro-SD-Karte bis zu einer Größe von 32 GB mit FAT32 formatiert, darüber hinaus mit exFAT.

Firmware-Update

Da der Flipper Zero mit einer relativ alten Firmware ausgeliefert wird, sollte diese im ersten Schritt aktualisiert werden. Dazu soll laut Anleitung die Webseite update.flipperzero.one besucht werden, die die Möglichkeiten des Updates aufzeigt.

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Angeboten werden zwei Optionen, das Gerät zu aktualisieren: Es kann die Applikation qFlipper genutzt werden, die als Desktop-Anwendung unter Linux, MacOS und Windows zur Verfügung steht. Oder man aktualisiert das Gerät über die mobile App (iOS, Android). Allerdings steht diese Möglichkeit erst neueren Firmwareversionen zur Verfügung, so dass bei der Erstaktualisierung die qFlipper-Applikation genutzt werden muss.

Neben diesen beiden Methoden wird unter my.flipp.dev an einer Methode gearbeitet, die Aktualisierung über den Browser vorzunehmen. Sie wird allerdings noch als experimentell eingestuft und sollte nicht genutzt werden.

  • Der Flipper Zero im Außeneinsatz (Bild: Florian Bottke)
  • Der Flipper ist der Verpackung entstiegen. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Frequenzscanner in Verbindung mit einem Autoschlüssel (Bild: Florian Bottke)
  • Die UID wurde ausgelesen. (Bild: Florian Bottke)
  • Auch Amiibos können emuliert werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Kontaktpunkte für die Schnittstelle (Bild: Florian Bottke)
  • Die GPIO-Leiste des Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Plug-in Musicplayer auf dem Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Firmware-Update wird durchgeführt. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Delfin bedankt sich für die Unterstützung. (Bild: Florian Bottke)
  • qFlipper bietet ein Update an. (Bild: Florian Bottke)
  • Über die mobilen Apps können unter anderem die ausgelesenen Schlüssel verwaltet werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Webapplikation My Flipper (Bild: Florian Bottke)
Das Firmware-Update wird durchgeführt. (Bild: Florian Bottke)

Nach dem Start der Applikation kann der Flipper Zero mit dem Rechner verbunden werden. Wurde dieser erkannt, kann das Update gestartet werden. qFlipper erkennt auch, ob sich eine Micro-SD-Karte im Gerät befindet. Aber auch ohne die Karte kann die Firmware aktualisiert werden. Wird später eine Karte im Gerät installiert, können die entsprechenden Datenbanken ebenfalls über qFlipper installiert werden.

Die eigentliche Aktualisierung dauert nur eine bis zwei Minuten. Damit ist das Gerät einsatzbereit und kann genutzt werden.

Der grüßende Delfin

Am Anfang begrüßt der Cyberdelfin den Nutzer und bedankt sich unter anderem für die Unterstützung auf Kickstarter. Anschließend kann das Gerät genutzt werden.

  • Der Flipper Zero im Außeneinsatz (Bild: Florian Bottke)
  • Der Flipper ist der Verpackung entstiegen. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Frequenzscanner in Verbindung mit einem Autoschlüssel (Bild: Florian Bottke)
  • Die UID wurde ausgelesen. (Bild: Florian Bottke)
  • Auch Amiibos können emuliert werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Kontaktpunkte für die Schnittstelle (Bild: Florian Bottke)
  • Die GPIO-Leiste des Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Plug-in Musicplayer auf dem Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Firmware-Update wird durchgeführt. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Delfin bedankt sich für die Unterstützung. (Bild: Florian Bottke)
  • qFlipper bietet ein Update an. (Bild: Florian Bottke)
  • Über die mobilen Apps können unter anderem die ausgelesenen Schlüssel verwaltet werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Webapplikation My Flipper (Bild: Florian Bottke)
Der Delfin bedankt sich für die Unterstützung. (Bild: Florian Bottke)

Der Delfin ist eine Anspielung auf die Kurzgeschichte Johnny Mnemonic von William Gibson, in der ein Cyberdelfin namens Jones vorkommt. Die Steuerung erfolgt über das Steuerkreuz und den Bestätigungs- beziehungsweise Zurück-Button.

Mit einem Druck des Rechts-Buttons wird der Pass des Cyberdelfins angezeigt. Er ist ein elementarer Bestandteil des Flipper Zero und soll eine Art Tamagotchi-Erlebnis liefern. Neben einem Namen, der automatisch für das Gerät vergeben wird, verfügt der Delfin über ein Level (aktuell bis Level 3). Das Level steigt mit der Nutzung des Flipper Zero. Daneben verfügt der Delfin über eine Gemütslage, von glücklich über okay bis hin zu schlecht.

Ein Druck auf den Oben-Button führt zum Sperrmenü des Flipper Zero. Damit kann das Gerät gesperrt werden, eine PIN gesetzt und der sogenannte DUMB Mode aktiviert werden - zumindest in der Theorie, denn dieser Modus ist noch nicht implementiert. Damit soll das Gerät nur noch für Spiele spezifische Funktionalitäten anzeigen - und somit wie ein Spielzeug aussehen, falls es einmal unauffälliger zugehen soll. Die Links- und Unten-Buttons können im Menü frei belegt werden, im Auslieferungszustand sind es das Sub-GHz-System und das NFC-System.

Druck auf mittlere Taste öffnet das Menü

Die mittlere Taste öffnet das Menü. Neben dem Zugriff auf die unterschiedlichen Subsysteme finden sich hier die Einstellungen und die Plug-ins. Eines davon ist das Spiel Snake, so dass Freunde alter Nokia-Telefone auf ihre Kosten kommen. In den Einstellungen können Informationen zur Hardware eingesehen, das System konfiguriert und der genaue Stromverbrauch des Gerätes ermittelt werden.

Neben der Bedienung über das Menü beziehungsweise das Steuerkreuz gibt es einige Spezialkombinationen. Für einen Neustart wird das Steuerkreuz nach links und gleichzeitig die Zurück-Taste für einige Momente gedrückt. Der Neustart ist nach knapp zwei Sekunden abgeschlossen und das Gerät kann wieder genutzt werden.

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 Externe Hardware anschließenDie Applikationen zu Flipper Zero 
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interlingueX 04. Aug 2022 / Themenstart

Ja, ist 'ne schöne Vorstellung, sich einzuwählen und jemandes durch die...

Tommy_ 03. Aug 2022 / Themenstart

Ich danke dir für die konkreten Beispiele :-)

sigii 02. Aug 2022 / Themenstart

Für richtiges SDR brauchst du dieses Spielzeug aber auch nicht...

pengpong 02. Aug 2022 / Themenstart

ich würd ja sagen... noch nicht ;) dafür gibt's schon Snake als plugin, ähnlich episch :-p :D

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