RFID, NFC, Bluetooth und Infrarot

RFID

Neben dem Sub-GHz-System werden 125-kHz-RFID-Tags, auch als Low Frequency-Tags bekannt, unterstützt. Der Flipper Zero unterstützt im Zusammenhang mit diesen Tags mehrere Modulationen wie Amplitudenmodulation, Phasenumtastung und Frequenzumtastung.

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Zu den unterstützten Karten zählen EM400x, EM410x, EM420x, HIDProx und Indala. Sie werden unter anderem zur Zugangskontrolle genutzt. Solche Karten können mit dem Flipper einfach ausgelesen und geklont werden.

Near Field Communication

Bei der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne kam die Unterstützung für Near Field Communication, kurz NFC, hinzu. Bei RFID ist eine Reihe von Frequenzbereichen definiert: das Band zwischen 125 und 134,2 kHz (Low Frequency), das Band auf 13,56 MHz (High Frequency) und das Band zwischen 856 und 960 MHz (Ultra High Frequency). NFC setzt ebenfalls auf der Frequenz 13,56 MHz auf und nutzt sie für die Übertragung über Entfernungen von wenigen Zentimetern.

Während RFID auf hohe Reichweite optimiert ist, meist primitive Protokolle nutzt und keine beziehungsweise wenig Sicherheit bietet, ist das bei NFC-Tags anders. Hier wird auf komplexere Protokolle und kryptografische Absicherung gesetzt.

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Im Gegensatz zu RFID ist bei NFC der bidirektionale Datenaustausch zwischen zwei Geräten möglich. Hier unterstützt das Gerät aktuell unterschiedliche Standards wie ISO-14443A/B, NXP Mifare® Classic/Ultralight/DESFire, FeliCa™ und die NFC Forum-Protokolle.

Damit ist das Gerät zu einer Vielzahl an Karten wie Kreditkarten und dem Personalausweis kompatibel. Auch Zugangschips, wie sie in vielen Gebäuden genutzt werden, können ausgelesen werden. Je nach Möglichkeit wird nach der generellen Erkennung einer Karte die Bearbeitung in einer speziellen Applikation innerhalb der Firmware vorgeschlagen.

  • Der Flipper Zero im Außeneinsatz (Bild: Florian Bottke)
  • Der Flipper ist der Verpackung entstiegen. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Frequenzscanner in Verbindung mit einem Autoschlüssel (Bild: Florian Bottke)
  • Die UID wurde ausgelesen. (Bild: Florian Bottke)
  • Auch Amiibos können emuliert werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Kontaktpunkte für die Schnittstelle (Bild: Florian Bottke)
  • Die GPIO-Leiste des Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Plug-in Musicplayer auf dem Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Firmware-Update wird durchgeführt. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Delfin bedankt sich für die Unterstützung. (Bild: Florian Bottke)
  • qFlipper bietet ein Update an. (Bild: Florian Bottke)
  • Über die mobilen Apps können unter anderem die ausgelesenen Schlüssel verwaltet werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Webapplikation My Flipper (Bild: Florian Bottke)
Die UID wurde ausgelesen. (Bild: Florian Bottke)

Wird etwa ein Mifare Classic eingelesen, können anschließend mit der entsprechenden App die Schlüssel ausgelesen werden.

  • Der Flipper Zero im Außeneinsatz (Bild: Florian Bottke)
  • Der Flipper ist der Verpackung entstiegen. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Frequenzscanner in Verbindung mit einem Autoschlüssel (Bild: Florian Bottke)
  • Die UID wurde ausgelesen. (Bild: Florian Bottke)
  • Auch Amiibos können emuliert werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Kontaktpunkte für die Schnittstelle (Bild: Florian Bottke)
  • Die GPIO-Leiste des Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Plug-in Musicplayer auf dem Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Firmware-Update wird durchgeführt. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Delfin bedankt sich für die Unterstützung. (Bild: Florian Bottke)
  • qFlipper bietet ein Update an. (Bild: Florian Bottke)
  • Über die mobilen Apps können unter anderem die ausgelesenen Schlüssel verwaltet werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Webapplikation My Flipper (Bild: Florian Bottke)
Auch Amiibos können emuliert werden. (Bild: Florian Bottke)

Grundsätzlich beherrscht der Flipper Zero bei allen Subsystemen nicht nur das Auslesen der Informationen, sondern zum Beispiel auch die Emulation entsprechender NFC-Tags. So ist etwa die Emulation von Amiibos für die Nintendo Switch ohne Probleme möglich.

Bluetooth

Der Flipper Zero beherrscht auch Bluetooth Low Energy in Version 5 bei einer Datenrate von 2 MBps. Bluetooth muss in den Einstellungen des Flipper aktiviert werden, anschließend kann es unter anderem dafür genutzt werden, sich mit der mobilen App zu verbinden. Daneben befindet sich unter den Plug-ins eine Beispielapplikation zur Nutzung als Bluetooth-Fernbedienung.

Infrarot

Infrarot ist nicht erst seit dem Start des James-Webb-Teleskops bekannt. Der Flipper Zero verfügt über einen Infrarot-Transceiver zum Senden und Empfangen entsprechend kodierter Signale. Der Transceiver arbeitet bei einer Wellenlänge von 800 bis 950 nm.

In der Firmware wird eine Applikation mitgeliefert, die als eine Art Universalfernbedienung fungiert und per Wörterbuch-Attacke alle entsprechenden IR-Codes sendet, um den Kanal zu wechseln oder ein Gerät abzuschalten. Damit wäre es etwa möglich, im Elektronikmarkt alle Fernseher auszuschalten - es gibt aber sicher sinnvollere Varianten der Nutzung.

iButton

Eine kontaktbehaftete Schnittstelle, die vom Flipper Zero unterstützt wird, ist die iButton-Schnittstelle. Diese auch als Dallas Touch Memory bekannte Technik wird zum Beispiel zur Zugangskontrolle in Gebäuden benutzt.

  • Der Flipper Zero im Außeneinsatz (Bild: Florian Bottke)
  • Der Flipper ist der Verpackung entstiegen. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Frequenzscanner in Verbindung mit einem Autoschlüssel (Bild: Florian Bottke)
  • Die UID wurde ausgelesen. (Bild: Florian Bottke)
  • Auch Amiibos können emuliert werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Kontaktpunkte für die Schnittstelle (Bild: Florian Bottke)
  • Die GPIO-Leiste des Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Plug-in Musicplayer auf dem Flipper Zero (Bild: Florian Bottke)
  • Das Firmware-Update wird durchgeführt. (Bild: Florian Bottke)
  • Der Delfin bedankt sich für die Unterstützung. (Bild: Florian Bottke)
  • qFlipper bietet ein Update an. (Bild: Florian Bottke)
  • Über die mobilen Apps können unter anderem die ausgelesenen Schlüssel verwaltet werden. (Bild: Florian Bottke)
  • Die Webapplikation My Flipper (Bild: Florian Bottke)
Die Kontaktpunkte für die Schnittstelle (Bild: Florian Bottke)

Der iButton wird auf eine entsprechende Schnittstelle gelegt und ein mechanischer und elektrischer Kontakt hergestellt. Anschließend findet die Kommunikation über 1-Wire statt.

Dafür wurde am Flipper Zero eine Kontaktmöglichkeit auf der Unterseite des Gerätes geschaffen, mit der die entsprechende Hardware ausgelesen, beschrieben und emuliert werden kann. Unterstützt werden die Protokolle Cyfral und Dallas DS1990A.

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 Endlich: der Flipper Zero in echtExterne Hardware anschließen 
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interlingueX 04. Aug 2022 / Themenstart

Ja, ist 'ne schöne Vorstellung, sich einzuwählen und jemandes durch die...

Tommy_ 03. Aug 2022 / Themenstart

Ich danke dir für die konkreten Beispiele :-)

sigii 02. Aug 2022 / Themenstart

Für richtiges SDR brauchst du dieses Spielzeug aber auch nicht...

pengpong 02. Aug 2022 / Themenstart

ich würd ja sagen... noch nicht ;) dafür gibt's schon Snake als plugin, ähnlich episch :-p :D

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