• IT-Karriere:
  • Services:

Geleakte Daten: Ermittlungen gegen sechs ehemalige Hacking-Team-Angestellte

Italienische Strafverfolgungsbehörden haben Ermittlungen gegen sechs ehemalige Angestellte des Hacking Teams im Zusammenhang mit den jüngst geleakten Daten des Unternehmens aufgenommen. Die Mitarbeiter waren bereits zuvor in Verdacht geraten.

Artikel veröffentlicht am ,
Italienische Behörden haben Ermittlungen gegen sechs ehemalige Mitarbeiter des Hacking Teams aufgenommen.
Italienische Behörden haben Ermittlungen gegen sechs ehemalige Mitarbeiter des Hacking Teams aufgenommen. (Bild: Hacking Team)

Gegen sechs ehemalige Mitarbeiter des Hacking Teams ermittelt die Polizei in Milan. Sie will feststellen, ob sie für den jüngsten Einbruch in die Server des italienischen Herstellers von Spionagesoftware verantwortlich sind. Die Angestellten waren bereits vor zwei Monaten vom Hacking Team angezeigt worden. Das berichtet die Webseite Thelocal.it und beruft sich dabei auf die italienische Nachrichten Agentur ANSA. Das Hacking Team kündigte derweil neue Versionen der Spionagesoftware an.

Stellenmarkt
  1. Stiftung Hospital zum heiligen Geist, Frankfurt am Main
  2. SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim bei Köln

Demnach habe der Hacking-Team-Chef David Vincenzetti bereits im Mai 2015 den sechs ehemaligen Mitarbeitern vorgeworfen, unerlaubt auf Code des Hacking Teams zugegriffen zu haben. Sie sollen außerdem bereits damals Interna und peinliche Details über ihren ehemaligen Arbeitgeber verbreitet haben.

Jetzt sollen die Strafverfolgungsbehörden ihre Ermittlungen gegen die sechs Angestellten und freie Mitarbeiter ausgeweitet haben. Sie stehen unter Verdacht, sich unerlaubten Zugriff auf Computersysteme verschafft zu haben. Außerdem wird ihnen der Verrat von Geschäftsgeheimnissen vorgeworfen.

Neue Version der Spionagesoftware soll im Herbst kommen

Derweil versucht das Unternehmen, den Schaden durch die geleakten Daten zu begrenzen. Das Hacking Team wolle im Herbst 2015 eine neue Version 10 seines Remote Control Systems (RCS) veröffentlichen, heißt es in einer neuen Mitteilung des Unternehmens. Es soll sich nicht nur um ein Update seiner aktuellen Version handeln, schreibt der Hacking-Team-Chef Vincenzetti.

Golem Akademie
  1. Microsoft 365 Security Workshop
    9.-11. Juni 2021, Online
Weitere IT-Trainings

Wichtige Elemente der Spionagesoftware seien nicht in dem veröffentlichten Datenfundus gewesen, der daher obsolet sei. Das interne System des Unternehmens sei mittlerweile isoliert und könne nicht mehr von außen eingesehen werden. Außerdem baue man eine völlig neue und sichere Infrastruktur auf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

24g0L 14. Jul 2015

Ganz genau meine Meinung. Danke. Eigentlich gäbe es ja ein Embargo gegen Staaten wie den...

Bigfoo29 14. Jul 2015

Witzigerweise hatten wir Geographie in der Grund- und Mittelstufe (bis 6. Klasse). Also...

Anonymer Nutzer 14. Jul 2015

Dachte ich auch ... aber um ehrlich zu sein hätte es mich auch schwer gewundert, wenn da...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /