Hackerangriff auf Senatsverwaltungen: Berlin räumt Abfluss weiterer Daten ein
Nach dem Hackerangriff auf das Netz der Berliner Landes-IT hat der Senat einen weiteren Datenabfluss eingeräumt. "Inhalt und Umfang der betroffenen Daten werden derzeit noch geprüft. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch personenbezogene oder sonstige nicht-öffentliche Daten betroffen sind", teilte die Senatskanzlei am 26. August 2026 mit(öffnet im neuen Fenster).
Dies betreffe die Senatsverwaltung für Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und sei bei den laufenden forensischen Untersuchungen festgestellt worden.
Hauer: Noch keine belastbaren Erkenntnisse
Digitalisierungsstaatssekretär Florin Hauer sagte zu den neuen Erkenntnissen: "Sobald wir belastbare Erkenntnisse zum Umfang und Inhalt der Daten haben, werden wir die zuständigen parlamentarischen Gremien und Stellen informieren. Derzeit gehen wir davon aus, dass der Angriff eingedämmt werden konnte."
Noch vor zwei Tagen erklärte Hauer im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, die Angreifer hätten es lediglich auf Geo-Daten abgesehen gehabt. Diese seien jedoch nicht sicherheitskritisch und über den Open-Data-Bereich abrufbar gewesen.
Er ergänzte: " Also man hätte nicht dort so vorgehen müssen, um dort an diese Daten zu kommen." Was aber genau an Daten abgeflossen sei, könne er noch nicht sagen.
Zuvor hatte der Staatssekretär erklärt: "Das Landesnetz, beziehungsweise das Landes-IT-System, ist sehr groß. Wir sind überrascht, wie groß es ist. Da lernen wir auch ständig hinzu."
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