Abo
  • Services:
Anzeige
Achtung, hinter süßen Affenbildern kann sich Spionagesoftware verstecken.
Achtung, hinter süßen Affenbildern kann sich Spionagesoftware verstecken. (Bild: Ilya Naymushin / Reuters)

Vieles spricht für russische Auftraggeber

OnionDuke etwa versteckten sie in ansonsten normalen, aber illegalen Kopien von bekannten Computerprogrammen, die sie dann in Form von Torrent-Dateien auf beliebten Hosting-Plattformen platzierten. Wer immer sich ein solches Programm herunterlud, statt es im Laden zu kaufen, bekam OnionDuke gleich mit. Die Täter müssen also geahnt haben, dass sich ihre Opfer auf Torrent-Plattformen bewegen.

CozyDuke wiederum lockte seine Opfer mit einem Affenvideo an: In E-Mails verbreiteten The Dukes einen Link auf eine Zip-Datei mit dem Namen Office Monkey LOL Video. Es handelte sich um ein präpariertes Flash-Video, das einen Werbespot zeigte, der während des Super Bowls 2007 ausgestrahlt wurde. So sehr sich die verschiedenen Duke-Programme auch im Infektionsweg, im Code und im Stil unterschieden, bestimmte Bestandteile und auch Command-and-Control-Server blieben doch über Jahre hinweg gleich.

Anzeige

Sehr gut organisierte, zielstrebige Täter

Entwickelt und eingesetzt wurden sie zum Teil parallel, was laut F-Secure dafür spricht, dass die Gruppe über eine regelmäßige und nicht unerhebliche Einnahmequelle verfügt.

Es ist einer von vielen Hinweisen auf mutmaßliche Hintermänner: Der Ablauf der einzelnen Angriffswellen und ihr Umfang sprechen für sehr gut organisierte und zielstrebige Täter. Das Risiko, entdeckt zu werden, bestand dabei mehrfach. Unabhängige Täter hätte das wahrscheinlich dazu veranlasst, die Angriffe einzustellen oder andere Methoden zu suchen. Für The Dukes ist es offenbar wichtiger, etwas "liefern" zu können. Möglicherweise wissen sie auch, dass sie von ihrem Unterstützer geschützt werden und "keine Verfolgung fürchten müssen", wie Mikko Hyppönen, Chief Research Officer von F-Secure, im Gespräch mit Zeit Online sagte.

Kaspersky hatte bereits Artefakte in russischer Sprache in einigen Duke-Bestandteilen entdeckt, F-Secure eine russische Fehlermeldung. Auch bestimmte Zeitstempel weisen auf Täter innerhalb Russlands und der dort üblichen Bürozeiten hin. Die Ziele der Angriffe berühren zudem allesamt die außen- und sicherheitspolitischen Interessen Russlands. F-Secure glaubt deshalb, die Gruppe arbeite entweder im Auftrag der russischen Regierung, "könnte aber auch innerhalb des russischen Geheimdienstes angesiedelt sein", sagt Hyppönen. Er ist gespannt, ob sich die Gruppe künftig anders verhalten oder weiter ohne Rücksicht auf eigene Verluste operieren wird.

 Hacker: Spionagesoftware im Affenvideo

eye home zur Startseite
kiviuq 21. Sep 2015

Jedes System leistet sich ihren Snowden. https://de.wikipedia.org/wiki...

styleart 21. Sep 2015

und jedes mal, wenn ein neuer trojaner oder virus auftaucht immer das selbe... sind die...

Unwichtig 21. Sep 2015

Aber ich bin nur Laie. Golem wird es schon besser wissen...

Moe479 20. Sep 2015

ja, das weiß ich auch nicht. ich habe zwar überhaupt garkeine ahnung wie dieses...

Anonymer Nutzer 18. Sep 2015

Für mich persönlich ist selbst der Name "MiniDuke" ein Indiz für eine russische...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. telekom, Ulm, Gaimersheim, München, Dresden
  2. Warner Music Group Germany Holding GmbH, Hamburg
  3. Orbit Logistics Europe GmbH, Leverkusen
  4. Waldorf Frommer Rechtsanwälte, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 486,80€
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. 444,00€ + 4,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Project Zero

    Google-Entwickler baut Windows-Loader für Linux

  2. Dan Cases A4-SFX v2

    Minigehäuse erhält Fenster und wird Wakü-kompatibel

  3. Razer Core im Test

    Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

  4. iPhone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  5. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  6. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  7. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  8. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  9. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  10. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Überschaubare Zielgruppe

    blariog | 13:59

  2. Re: Unterschied OLED zu QLED

    furam | 13:59

  3. Re: Wieso nicht gleich noch Prozessor in das Gehäuse?

    No name089 | 13:57

  4. Re: Taugen Passwortmanager was?

    david_rieger | 13:56

  5. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    My1 | 13:55


  1. 13:22

  2. 12:41

  3. 12:01

  4. 11:57

  5. 11:32

  6. 11:21

  7. 10:52

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel