Abo
  • Services:

Hacker One: Die Sicherheitslücken der US-Armee

Sicherheitsforscher hatten einen Monat Zeit, um die US-Armee zu hacken. 118 Sicherheitslücken wurden gefunden und beseitigt. Eine davon ermöglichte den Zugriff auf ein nicht-öffentliches Armee-Netzwerk .

Artikel veröffentlicht am ,
Ein gut gesicherter Computer
Ein gut gesicherter Computer (Bild: John Moore/Getty Images)

Das Unternehmen Hackerone hat die Ergebnisse eines rund einmonatigen Bug-Bounty-Programms der US-Armee bekanntgegeben. Zwischen dem 30. November und dem 21. Dezember 2016 registrierten sich 371 Hacker erfolgreich für das Programm. Um teilnehmen zu können, mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, zum Beispiel mussten die Teilnehmer eine US-Sicherheitsüberprüfung vorweisen können.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Während der Zeit wurden 416 Schwachstellen gemeldet, von denen schließlich 118 als valide Sicherheitslücken eingestuft wurden. Insgesamt wurden in der Zeit rund 100.000 US-Dollar an Prämien ausgeschüttet, einige Auszahlungen laufen noch.

Als kritisch stellte sich vor allem eine Reihe von Sicherheitslücken heraus, die einem Angreifer ermöglichte, von der öffentlich verfügbaren Webseite goarmy.com auf eine interne Webseite des US-Verteidigungsministeriums (Pentagon) zuzugreifen. Für sich genommen seien die Probleme nicht besonders problematisch, stellen aber insgesamt eine Bedrohung dar, heißt es in dem Blogpost. Details zu den Sicherheitslücken wurden nicht veröffentlicht.

Armee ist zufrieden

Die Armee ist offenbar zufrieden mit dem Ergebnis. Chris Lynch, Leiter des Bereichs Defense Digital Service bei der US-Armee sagte Techcrunch: "Wir wissen, dass wir eine Menge vernünftiger Ergebnisse bekommen, wenn wir Hacker auf ein weites Feld loslassen. Das ist ein Fakt. Wir können nicht jeden großartigen Hacker anstellen und für uns arbeiten lassen, aber wir können diese crowdsourcing."

Ein ähnliches Programm für Sicherheitsforscher, Hack the Pentagon, kostete am Ende rund 150.000 US-Dollar. Die genauen Kosten für Hack the Army sind noch nicht bekannt, ein Security-Audit mit vergleichbaren Ergebnissen hätte nach Schätzungen der Armee jedoch mindestens 1 Million US-Dollar gekostet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  4. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Dwalinn 02. Feb 2017

Naja ich bin eher von den 1mio ausgegangen von denen der Großteil ja eingespart worden...


Folgen Sie uns
       


Mit dem C64 ins Internet - Tutorial

Wir zeigen, wie man den C64 ins Netz bringt.

Mit dem C64 ins Internet - Tutorial Video aufrufen
Urheberrecht: Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt
Urheberrecht
Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt

Eigentlich sollte der umstrittene Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform die Rechteinhaber gegenüber Plattformen wie Youtube stärken. Doch nun warnen TV-Sender und Medien vor Nachteilen durch das Gesetz. Software-Entwickler sollen keine zusätzlichen Rechte bekommen.
Von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Länder bremsen Urheberrechtsreform aus
  2. EuGH-Gutachten Deutsches Leistungsschutzrecht soll unzulässig sein
  3. Leistungsschutzrecht So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Agilität Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
  2. Studie Wo Frauen in der IT gut verdienen
  3. Freiberuflichkeit Bin ich zum Freelancer im IT-Business geeignet?

    •  /