Hackathon: Doom auf der Apple Watch

Der Klassiker Doom ist schon auf Geldautomaten und Taschenrechner portiert worden. Jetzt haben zwei Mitarbeiter von Facebook bei einem bürointernen Hackathon eine Umsetzung für die Apple Watch programmiert.

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Doom auf der Apple Watch
Doom auf der Apple Watch (Bild: Facebook)

Während eines rund zehnstündigen Hackathons in der Niederlassung von Facebook in Tel Aviv haben zwei Programmierer den Actionklassiker Doom auf die Apple Watch portiert - natürlich als Native App, mit einer Betaversion von WatchOS 2. Im Video ist zu sehen, dass Doom auf dem kleinen Display erstaunlich flüssig läuft, auch die Steuerung scheint einigermaßen zu funktionieren. Natürlich wird es diese Version nicht regulär über den App Store geben.

Für ihren Port haben die beiden Programmierer mehrere der legal im Netz verfügbaren Versionen unter die Lupe genommen und sich dann für eine Umsetzung von nDoom entschieden, einer schon etwas älteren Version für Taschenrechner. Dann haben sie den Quellcode entsprechend angepasst, wobei sie nach eigenen Angaben vor allem mit der Ermittlung der optimalen Bildrate etwas länger beschäftigt waren - und natürlich mit dem händischen Beseitigen zahlreicher Bugs und Inkompatibilitäten.

Zur Steuerung auf der Smartwatch haben die Facebook-Mitarbeiter eine Art unsichtbares Gitter aus neun Zellen über das Bild gelegt. Durch Antippen des Displays kann der Spieler seine Figur durch die grundsätzlich flachen Umgebungen scheuchen und auf Monster feuern lassen.

In ihrer Präsentation des Projektes auf Youtube schreiben die beiden Programmierer, dass sie eines besonders freut: Dass sie die Umsetzung quasi als Kollegen von John Carmack erstellt haben - der einstige id-Code-Guru arbeitet schließlich derzeit bei Oculus VR, das zu Facebook gehört. Außerdem merken sie an, dass sie inzwischen auch eine Portierung von Doom auf das kommende Apple TV geschafft haben.

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