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Gyroskope: TDK kauft Invensense für 1,3 Milliarden US-Dollar

Apple ist der wichtigste Kunde des Gyroskop-Herstellers Invensense. TDK aus Japan kauft heute die Firma aus San Jose.

Artikel veröffentlicht am ,
Gyroskop von Invensense
Gyroskop von Invensense (Bild: Invensense)

TDK will den Sensorenhersteller Invensense für einen Preis von 1,3 Milliarden US-Dollar kaufen. Das gab der japanische Hersteller elektronischer Komponenten am 21. Dezember 2016 bekannt. Invensense hat seinen Hauptsitz im kalifornischen San Jose und ist Hersteller von Gyroskopen. Der Kaufpreis liegt 20 Prozent über dem letzten Schlusskurs von Invensense an der Börse.

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Apple ist bereits der größte Kunde von TDK, der iPhone-Konzern generiert laut Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg mehr als elf Prozent des Umsatzes. Bei Invensense ist Apple mit mehr als der Hälfte des Umsatzes wichtigster Kunde.

"Wir wollen ein starkes Unternehmen im Sensorgeschäft mit Invensense als unserem perfekten Partner werden", sagte der Vorstandsvorsitzende von TDK, Shigenao Ishiguro.

Die Bank of America Merrill Lynch fungiert als exklusiver Finanzberater von TDK, Qatalyst Partners berät Invensense.

Traditionsunternehmen aus Japan seit 1935

TDK war in den 1980er und 1990er Jahren bekannter Hersteller der Kompaktkassetten. TDK wurde 1935 gegründet, um Ferrite in elektronischen und magnetischen Produkten zu vermarkten. Das TDK-Angebot umfasst elektronische Bauelemente, Module und Systeme, die unter den Produktmarken TDK und Epcos vertrieben werden, Stromversorgungen, magnetische Anwendungsprodukte sowie Energiezellen, Flashspeicher und Weiteres. Gegenwärtig sind CDs, DVDs und Speicherkarten sowie Leseköpfe für Festplatten wichtige Produkte.

Das Unternehmen verfügt über Entwicklungs- und Fertigungsstandorte sowie Vertriebsniederlassungen in Asien, Europa und in Nord- und Südamerika. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte TDK einen Gesamtumsatz von 10,2 Milliarden US-Dollar und beschäftigte weltweit rund 92.000 Menschen.

In der Schweiz hatte TDK vor einem Jahr den Kauf des Automobilelektronikherstellers Micronas mit rund 900 Beschäftigten angekündigt.

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Anonymer Nutzer 21. Dez 2016

Auch so ein Ablass wie VW in USA.....mal sehen wie sich deren Geschäfte entwickeln...


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