Gulp-Umfrage: IT-Freiberufler werden beim Honorar deutlich vorsichtiger
Selbstständige im IT-Bereich sind mit ihren Stundensatz-Erwartungen viel vorsichtiger geworden. Das gab die Plattform Gulp bekannt(öffnet im neuen Fenster) , die nach eigenen Angaben 1.142 Nutzer befragt hat. Die Umfrage wurde sechs Monate lang online und anonym durchgeführt. In diesem Jahr waren 17,7 Prozent der Befragten der Meinung, dass sie mit ihren Honorarforderungen gefühlt eher zu hoch greifen. Das sind 0,8 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr.
52,1 Prozent der IT-Freelancer würden ihren aktuellen Stundensatz beibehalten, das entspricht 4,2 Prozentpunkten mehr als im Vorjahr. Der Anteil derer, die davon ausgehen, ihren Stundensatz anheben zu können, ist von 48 Prozent im Vorjahr auf 41,3 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist die Zahl der Freelancer gestiegen, die ihren Stundensatz senken wollen: von 4,1 auf 6,6 Prozent.
Die tatsächlich erzielten Stundensätze betrugen im Durchschnitt 80,50 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Preis damit um 50 Cent nur gering gestiegen.
Stundensätze scheinen erst einmal nicht weiter zu steigen
"Es scheint so, dass trotz der guten Auftragslage und der hohen Auslastung der IT- und Engineering-Freiberufler die Stundensätze erst einmal nicht weiter steigen. Die Auftraggeber sind augenscheinlich weiterhin preissensibel. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend weiter anhält oder ob der Stundensatz sich im kommenden Jahr wieder weiter nach oben bewegt" , sagte Stefan Symanek, Leiter Marketing bei Gulp.
Partner der Erhebung waren die Computerwoche, 4freelance.de, mediafon.net, ich-bin-mehr-wert.de, exali.de, das E-3 Magazin und Markt & Technik. An der Befragung nahmen IT- und Engineering-Selbstständige mit und ohne Gulp-Profil teil.
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