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Guitar Hero Live vs. Rock Band 4: Beim einen klickt's, beim anderen nicht

Die Musikspiele sind zurück! Harmonix setzt mit Rock Band 4 auf Altbewährtes und bringt primär harmonische Neuerungen. Guitar Hero Live dagegen wirft alles über den Haufen und präsentiert eine neue Art von Musikspiel, von der wir gar nicht wussten, dass wir sie wollten. Wir präsentieren die Kontrahenten im Test im Direktvergleich.

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Guitar Hero Live vs. Rock Band 4
Guitar Hero Live vs. Rock Band 4 (Bild: Golem.de)

Hat mich die Bassistin etwa gerade angezwinkert? Was steht denn auf dem Schild, das der Fan da unten in der Menge hochhält? Und wie viele Hero-Points habe ich eigentlich noch auf dem Konto? Fragen über Fragen, die eindeutig nichts mit Musik zu tun haben, die aber trotzdem heute in den Köpfen der Spieler von Guitar Hero Live herumgeistern dürften. Dabei waren Musikspiele doch einst so simpel - 2010. Zum Glück hat Harmonix mit Rock Band 4 auch an die Traditionalisten gedacht. Wir vergleichen das innovative Guitar Hero Live mit dem klassischen Rock Band 4.

Guitar Hero Live im Detail

Inhalt:
  1. Guitar Hero Live vs. Rock Band 4: Beim einen klickt's, beim anderen nicht
  2. Weniger Authentizität beim Gitarrespielen
  3. Viel Altes, wenig Neues bei Rock Band 4
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Im Solomodus von Guitar Hero Live tritt der Spieler als Gitarrist einer Band auf verschiedenen Bühnen auf. Die Auftritte wurden aus der Ego-Perspektive eines echten Gitarristen bei einem Livekonzert gefilmt und werden als hochauflösendes Video wiedergegeben. Sie bestehen aus Szenen vom Publikum und regelmäßigen Blickkontakten mit dem Rest der Band. Publikum und Band geben dem Spieler Feedback zur eigenen Performance. Nach mehrmaligem falschen Geschrabbel auf der Gitarre fängt das Publikum an zu buhen und unser Schlagzeuger guckt uns zum Beispiel mürrisch entgegen.

Als wir im Vorfeld des Tests von diesem Konzept erfahren haben, waren wir zugegebenermaßen skeptisch. Nun müssen wir aber zugeben: Die Präsentation der Liveauftritte ist den Entwicklern extrem gut gelungen. Sie machen jeden Event zu einem kleinen Erlebnis. Das Mittendrin-Gefühl ist hoch und der Rest der Band größtenteils sympathisch. Nur die Kamera schwenkt für unseren Geschmack etwas zu frequent zwischen den vielen Protagonisten hin und her. Das ist nichts für Leute mit Motion Sickness.

Manchmal haben wir uns von den magischen Blicken der hübschen Bassistin ablenken lassen oder waren vom Drum-Solo des Schlagzeugers so fasziniert, dass wir uns kaum mehr auf die eigene Performance konzentriert haben. Wir waren durchgehend fasziniert und gespannt, was unsere Kollegen wohl als Nächstes darbieten werden. Der Solopart unterhält allein bereits gut zehn Stunden.

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Guitar Hero Live
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Der zweite große Modus von Guitar Hero Live trägt den Namen TV und besteht aus zwei Sendern, die rund um die Uhr Musikvideos über das Internet senden. Hier öffnet sich dem Spieler der aktuell verfügbare Songkatalog von knapp über 200 Songs.

Das Mitspielen ist freiwillig, die Sender laufen autark und live für alle Spieler und haben einen festen Sendeplan. Es ist also auch möglich, die Sender wie MTV oder Viva in den Neunzigern einfach im Hintergrund laufen zu lassen und dann zur Gitarre zu greifen, sobald ein Song besonders gut gefällt. Das macht den Modus auch interessant für den Partyeinsatz.

Guitar Hero übernimmt somit die Musikauswahl für den Spieler und präsentiert - quasi wie die Radiosender von Spotify oder Apple Music - immer neue Mixes und Songs. Uns hat der Flow der Musikstationen aber sehr gefallen.

Weniger Authentizität beim Gitarrespielen 
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Kaiopa 28. Okt 2015

Vielen Dank für die Antwort.

Nahkampfschaf 24. Okt 2015

Guitar Hero und Rockband haben mit Rocksmith maximal die Oberfläche auf'm Bildschirm...

derKlaus 23. Okt 2015

Funktionieren tatsächlich alle alten Instrumrnte mit Rock Band 4? Laut den Harmonix Foren...


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