Güterzuganbindung: Tesla will offenbar Bahnstrecke zur Gigafactory kaufen

Nicht nur Lkw, auch Güterzüge sollen bei der Logistik für Teslas Elektroautofabrik in Grünheide eine Rolle spielen.

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Tesla will offenbar diese Bahnstrecke kaufen.
Tesla will offenbar diese Bahnstrecke kaufen. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der US-Autohersteller Tesla will die kurze Bahnstrecke zu seiner neuen Elektroautofabrik in Grünheide bei Berlin in Eigenregie betreiben. Das berichtet der Fernsehsender RBB unter Berufung auf die Deutsche Regionaleisenbahn Gruppe, der die Gleise derzeit gehören. Das Unternehmen verhandle bereits mit Tesla über einen Verkauf der Strecke.

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Dem Streckenplan (PDF) zufolge ist die Strecke 6153 vom Abzweig Fangschleuse bis zum Güterverkehrszentrum (GFZ) Freienbrink vier Kilometer lang. Bis zur Unterquerung der Landesstraße 38 verlaufen die Gleise durch das Gelände von Teslas neuer Gigafactory, was den größten Teil der Strecke ausmacht. Die Streckenklasse CM3 ist für eine Radsatzlast von 21 Tonnen ausgelegt, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 25 km/h begrenzt. Die maximale Zuglänge beträgt 600 Meter.

Die Strecke wird bereits zur Anlieferung von Baumaterialen genutzt. Dem Bericht zufolge soll künftig nicht nur Produktionsmaterial für die Elektroautos per Bahn angeliefert werden, die Güterzüge sollen auch fertige Elektroautos abtransportieren.

Ein Verkehrsgutachten und eine Änderung des Bebauungsplans machen unterschiedliche Angaben zu dem zu erwartenden Aufkommen an Güterzügen. Nach Angaben der Bürgerinitiative Grünheide (PDF) geht der Bebauungsplan von 7 ankommenden und 17 ausfahrenden Zügen pro Tag aus. Das Verkehrsgutachten geht von acht ankommenden Zügen täglich aus.

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Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält in einer Stellungnahme (PDF) den Bau einer neuen Gegenkurve für erforderlich, damit Züge ohne zusätzliches Rangieren direkt aus Richtung Osten ein- und ausfahren können. Bislang ist das nur vom Westen aus möglich. Laut VCD kann es zu Kapazitätsengpässen kommen, weil der Regional- und Fernverkehr dieselben Gleise der Hauptstrecke nutzen muss. Der Verkehrsclub empfiehlt zudem den Bau eines weiteren Terminals für den Kombinierten Ladungsverkehr (KLV) im Osten Berlins, das auch von Tesla genutzt werden könne.

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Bonarewitz 16. Jun 2021

Das Teilstück gehört nicht der DB.

tauchcomputer 16. Jun 2021

chefin hat das doch wirklich ausführlich und verständlich erklärt. Es hat nichts zu tun...

M.P. 16. Jun 2021

Autowaggons haben i.d.R. zwei Etagen, also 2x600 m = 1200 m.... https://www.nw.de...

M.P. 16. Jun 2021

So viel besser ist das Autobahnnetz aber auch nicht - ich sage nur Leverkusener...



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