Güterbahnhof geplant: Tesla will weitere 100 Hektar bei Grünheide kaufen

Für den Bau eines Güterbahnhofs und für Lagerflächen will Tesla das Fabrikgelände in Grünheide angeblich erweitern.

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Tesla will die Bahnstrecke offenbar weiter nach Osten verlegen.
Tesla will die Bahnstrecke offenbar weiter nach Osten verlegen. (Bild: Grafik/Tesla/Friedhelm Greis/Golem.de)

Der US-Autohersteller Tesla will sein Werksgelände im brandenburgischen Grünheide offenbar deutlich erweitern. Zu den bisherigen 300 Hektar wolle Tesla zusätzliche 100 Hektar erwerben, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) unter Berufung auf Behördenkreise. Dort sollen ein Güterbahnhof und Lagerflächen entstehen.

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Dem Bericht zufolge befindet sich das Gelände östlich des bisherigen Areals und wird von der Bahnlinie zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) sowie zwei Landesstraßen eingegrenzt. Nach früheren RBB-Angaben will Tesla die Bahnstrecke, die bislang quer durch das Grundstück verläuft, weiter nach Osten verlegen. Damit wolle Tesla Platz schaffen, um weitere Fabrikgebäude errichten zu können.

Von dem Gelände östlich des bisherigen Tesla-Grundstücks gehören demnach rund sechs Hektar dem Stromversorger Edis. Dieser hat an der Landesstraße ein Umspannwerk errichtet, das auch die Tesla-Fabrik mit Strom versorgt. Der Rest des Gebietes gehöre dem Land Brandenburg. Laut Behördenkreisen stehe der Kaufpreis aber noch nicht fest. Wenn die Landesbehörden pro Quadratmeter den gleichen Preis verlangten wie für die ersten 300 Hektar, müsste Tesla laut RBB für die zusätzliche Fläche rund 13 Millionen Euro zahlen.

Zudem müsse die Grünheider Gemeindevertretung den Bebauungsplan für das Gelände ändern lassen. Tesla will dem Bericht zufolge der Gemeinde vorschlagen, die ersten Schritte dafür im Juni einzuleiten. Der Änderung müssten alle beteiligten Behörden zustimmen, darunter auch der Wasserverband Strausberg-Erkner. Auch Bürger könnten Einwände vorbringen. Daher dürfte es bis zum Baubeginn noch bis Juni 2023 dauern.

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