Günstige Android-Smartphones: 300 Euro ist die neue Messlatte

Hässlich, lahm und im Nu veraltet: Vor fünf Jahren waren 300-Euro-Smartphones noch ein Graus. Jetzt bekommen die meisten Nutzer für denselben Preis alles, was sie brauchen - und es wird 2016 noch besser werden.

Artikel von veröffentlicht am
Das ZUK Z1 und das Oneplus X - zwei Beispiele für gute Android-Smartphones unter 300 Euro.
Das ZUK Z1 und das Oneplus X - zwei Beispiele für gute Android-Smartphones unter 300 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Noch sehr gut kann ich mich an den Spätsommer 2010 erinnern, in dem ich mir ein neues Android-Smartphone kaufte. Für das damals gerade veröffentlichte Samsung Galaxy S hatte ich kein Geld, also wurde es ein Mittelklassegerät eines anderen großen Herstellers, das aber immer noch über 300 Euro kostete.

  • Das Huawei P8 Lite (Bild: Huawei)
  • Das Huawei G8 (Bild: Huawei)
  • Das aktuelle Moto G von Motorola (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Samsung Galaxy J5 (Bild. Samsung)
  • Das Samsung Galaxy A3 (Bild: Samsung)
  • Das Sony Xperia C5 Ultra (Bild: Sony)
  • Das Sony Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das ZUK Z1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das ZUK Z1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Prägende Erfahrung mit der Mittelklasse

Inhalt:
  1. Günstige Android-Smartphones: 300 Euro ist die neue Messlatte
  2. 13 Megapixel sind zum Kamerastandard geworden
  3. Selbst maximal 200 Euro reichen

Um es kurz zu machen: Das Teil war schrecklich. Das Smartphone war langsam, hatte eine furchtbare Kamera, einen hässlichen Bildschirm und bald schon eine veraltete Android-Version mit kriechend langsamer Benutzeroberfläche. Das hatte immerhin den Vorteil, dass ich mich bereits nach kurzer Zeit intensiv mit alternativen Android-ROMs beschäftigte.

Nur fünf Jahre ist es also her, dass man 300 Euro und mehr ausgeben musste, um ein aus heutiger Sicht schauriges Android-Smartphone zu bekommen. Wer sich heute ein Smartphone anschaffen möchte, sich aber scheut, über 600 Euro für ein Topgerät auszugeben, ist in einer ganz anderen Situation - einer viel besseren.

Leistungsfähigere, günstigere Chips

Das Jahr 2015 hat deutlicher als die Vorjahre gezeigt: Richtig gute Android-Smartphones sind schon für 300 Euro erhältlich. "Richtig gut" heißt in diesem Fall, dass das Gerät von der Ausstattung her so viel mehr als ein Einsteigergerät kann, dass auch anspruchsvollere Nutzer damit glücklich werden - also diejenigen Nutzer, die neben Surfen und E-Mails abfragen auch mal ein qualitativ hochwertiges Foto machen oder ein grafisch anspruchsvolleres Spiel spielen möchten. Also Dinge, die mitunter mit den sehr preiswerten Geräten, auch der Windows-Phone-Konkurrenz, nicht möglich sind.

Zu verdanken haben wir Nutzer das zu einem großen Teil natürlich der technischen Entwicklung: SoCs lassen sich mittlerweile kostengünstiger und mit besserer Leistung herstellen als noch vor ein paar Jahren. Zudem verabschieden sich Hersteller wie etwa Mediatek langsam aber sicher von ihrem Billig-Image und stellen leistungsfähige, günstige Chips her.

Auch Qualcomm stellt beispielsweise mit den Modellen Snapdragon 615 und Snapdragon 617 inzwischen SoCs her, die zwar natürlich nicht die Leistungswerte eines Snapdragon 810 oder Exynos 7420 erreichen, aber für eine Vielzahl der Nutzer ausreichen. Und damit sind wieder Nutzer gemeint, die auch mal ein grafisch aufwendigeres Spiel spielen oder ein schönes Foto aufnehmen wollen.

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13 Megapixel sind zum Kamerastandard geworden 
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Krabbe 05. Feb 2016

Gibt es für die I-Mobile-Smartphones auch einen deutschen Shop, oder muss ich die aus...

Trollversteher 21. Jan 2016

Davon ist aber auch wirklich nur das "halbwegs frei" (wobei auch ein Androide nur mit...

Trollversteher 21. Jan 2016

Hängt von der App ab, manche schalten dann in den Offline-Modus, manche verweigern...

underlines 14. Jan 2016

Die wirklichen Preisbrecher ausser Acht gelassen? - 450¤ Xiaomi Mi Note Pro mit SD810v2...



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