Selbst maximal 200 Euro reichen

Aber nicht nur für das Geschäft mit den sehr günstigen Einsteiger-Smartphones sind die guten 200- und 300-Euro-Geräte gefährlich für Samsung, HTC oder LG - auch den Erfolg der Topgeräte können sie längerfristig bedrohen. Das Szenario ist verhältnismäßig einfach: Je besser die günstigen Geräte werden, desto weniger nötig ist es, sich ein teures zu kaufen.

  • Das Huawei P8 Lite (Bild: Huawei)
  • Das Huawei G8 (Bild: Huawei)
  • Das aktuelle Moto G von Motorola (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Oneplus X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Samsung Galaxy J5 (Bild. Samsung)
  • Das Samsung Galaxy A3 (Bild: Samsung)
  • Das Sony Xperia C5 Ultra (Bild: Sony)
  • Das Sony Xperia M4 Aqua (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das ZUK Z1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das ZUK Z1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das aktuelle Moto G von Motorola (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Ziehen wir einmal die Parallele zu meinem persönlichen Beispiel aus dem Jahr 2010: Um zu dieser Zeit ein brauchbares Android-Smartphone in der Hand halten zu können, war verhältnismäßig viel Geld nötig. Im Jahr 2015 bieten Geräte wie das Galaxy S6 Edge, das Sony Xperia Z5 oder das Huawei Mate S für deutlich mehr Geld zwar auch deutlich mehr an Ausstattung - hier stellt sich aber natürlich die individuelle Frage: Brauche ich das? Diese Frage stellen sich Nutzer natürlich nicht erst im Jahr 2015, aufgrund der vielen guten Geräte im Preisbereich von 300 Euro und sogar darunter gewinnt sie aber an Bedeutung.

Auch auf die Preise von teuren Android-Smartphones hat sich die günstige Konkurrenz im Jahr 2015 ausgewirkt: Zwar sind Android-Top-Geräte schon immer nach einiger Zeit preiswerter geworden, dass aber etwa das Galaxy S6 schon seit einigen Monaten nur noch 450 Euro und das LG G4 420 Euro kosten, ist auffällig. Hier spielen natürlich auch innerbetriebliche Faktoren eine Rolle - der Druck aus dem preiswerten Marktsegment auf die Verkaufszahlen des hochpreisigen Bereichs ist aber nicht zu vernachlässigen.

Gute Aussichten für die Kunden

Die Hersteller stehen 2016 mit ihren teuren Top-Smartphones vor der Herausforderung, ihre Geräte den Kunden weiter schmackhaft zu machen. Aufgrund der Qualität der günstigen Konkurrenz müssen sich LG, Samsung, Sony und Co. langsam wieder neue, spektakulärere Funktionen einfallen lassen.

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Denn auch im Jahr 2016 wird der Trend zum guten, preiswerten Android-Smartphone sicher nicht abreißen: Zum einen wird die technische Entwicklung weiter fortschreiten, zum anderen machen die Hersteller nicht den Eindruck, als ob sie ihre Bemühungen im günstigen Marktsegment aufgeben werden - selbst Samsung oder Sony nicht, bei denen diese Konkurrenz besonders schädlich für die teuren Topgeräte sein kann.

Für uns Nutzer sind das eigentlich gute Nachrichten. Es wird sich also auch im Jahr 2016 lohnen, auf diejenigen Android-Smartphones zu achten, die abseits der großen und pompösen Vorstellungen teurer Topgeräte präsentiert werden. Die Tortur eines langsamen, schlecht ausgestatteten Gerätes, die auch ich im Jahr 2010 durchmachen musste, gehört wohl endgültig der Vergangenheit an.

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 13 Megapixel sind zum Kamerastandard geworden
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Krabbe 05. Feb 2016

Gibt es für die I-Mobile-Smartphones auch einen deutschen Shop, oder muss ich die aus...

Trollversteher 21. Jan 2016

Davon ist aber auch wirklich nur das "halbwegs frei" (wobei auch ein Androide nur mit...

Trollversteher 21. Jan 2016

Hängt von der App ab, manche schalten dann in den Offline-Modus, manche verweigern...

underlines 14. Jan 2016

Die wirklichen Preisbrecher ausser Acht gelassen? - 450¤ Xiaomi Mi Note Pro mit SD810v2...



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