Guardians of the Galaxy im Test: Quasselnd und kämpfend durchs All

Die Witze sind besser als die Waffen: Guardians of the Galaxy entpuppt sich als nicht ganz perfektes Spiel - das dennoch super unterhält.

Artikel von veröffentlicht am
Szene aus Guardians of the Galaxy
Szene aus Guardians of the Galaxy (Bild: Square Enix / Screenshot: Golem.de)

Es gibt ein paar Dinge, die Weltraumreisende besser lassen sollten. Erstens: in verbotene Zonen hineinfliegen und zweitens: sich erwischen lassen. Drittens: keine Lamas als Passagiere an Bord des Raumschiffs holen. Das alles haben wir in Guardians of the Galaxy gelernt - nachdem die Hauptfiguren alle drei Fehler gemacht haben.

Inhalt:
  1. Guardians of the Galaxy im Test: Quasselnd und kämpfend durchs All
  2. Guardians of the Galaxy: Verfügbarkeit und Fazit

Die Folge ist ein Strafzettel der stellaren Polizei, für dessen Begleichung leider das Geld fehlt. In dem von Eidos Montreal produzierten Spiel hat das sehr weitreichende Folgen. Nach einer besonders blöden Wette, allerlei Verwicklungen und dem Auftreten eines mysteriösen Ordens ist sogar das All bedroht.

Damit es irgendwie doch weitergeht mit dem Universum und dem ganzen Rest, scheuchen wir die Guardians durch eine rund 15 Stunden lange, fast vollständig lineare Kampagne ohne nennenswerten Wiederspielwert.

Wir steuern Peter Jason "Star-Lord" Quill. Zum Team gehört außerdem der Waschbär Rocket - der uns mit seinem anarchischen Humor und dem ständigen Hinweis, dass er eben kein Waschbär sei, allerdings oft wie die eigentliche Hauptfigur vorkommt. Dazu kommen die Kriegerin Gamora sowie Drax und das Pflanzenwesen Groot.

Stellenmarkt
  1. Projekt- und Produktmanager (m/w/d) Finanzsoftware
    über Jobware Personalberatung, Berlin (Homeoffice)
  2. IT Teamleiter - Development (gn)
    HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
Detailsuche

Wenn wir durch Raumstationen oder über Planetenoberflächen marschieren, folgen uns die Begleiter automatisch. An vielen Stellen können wir ihnen per Tastendruck Befehle erteilen - etwa, dass Rocket sich durch eine enge Öffnung quetscht und eine Tür von der anderen Seite öffnet. Das geht abgesehen vom Tastendruck alles vollautomatisch.

Auch in Kämpfen können wir den Kameraden Kommandos erteilen und etwa Groot auffordern, ein paar der Gegner mit seinen Wurzeln festzuhalten - Stichwort "Crowd Control". Das ist oft nötig, weil wir es meist mit vielen Gegnern in arenaähnlichen Gebieten zu tun haben.

  • Über das Menü im Vordergrund erteilen wir den Teamgefährten die Kampfanweisungen. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu treffen sich die Guardians zu Besprechungen - wenn alles gut geht, steigt die Motivation und damit die Kampfkraft. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach können wir einige wenige Spezialfähigkeiten freischalten. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Per Tastendruck befreien wir Peter nach Eis-Attacken. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • "Star-Lord" bereitet sich in seiner Kabine aufs Spiel vor. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Im Spezialmodus sehen wir besondere Objekte besser. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Diese Wackelpudding-Gegner sind besonders fordernd. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Star-Lord auf einer riesigen Raumstation. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Spezalkräften lassen wir Gegner kurze Zeit schweben. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Die vier Schwierigkeitsstufen lassen sich weiter feintunen. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung per Gamepad klappt sehr gut. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
Über das Menü im Vordergrund erteilen wir den Teamgefährten die Kampfanweisungen. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)

Die Kämpfe sind auch im einfachsten der vier Schwierigkeitsgrade durchaus komplex, vor allem anfangs und gegen einen viel zu früh fast wie ein Endgegner agierenden Oberboss.

Angesichts der meist vorherrschenden Gegnerscharen geht oft die Übersicht flöten. Später erhalten wir immer mehr Möglichkeiten, etwa mit Elementarangriffen die Gegner festzufrieren oder sie mit Blitzen zu stoppen.

Marvel's Guardians of the Galaxy

Immerhin gibt's viel Abwechslung: In einigen Abschnitten können wir menschenähnliche Feinde einfach im Nahkampf mit Boxhieben aus den Schuhen hauen. Kurz darauf treten wir dann gegen außerirdische Monster an, die über mehrere Schutzschichten und Spezialangriffe verfügen - spätestens dann ist es nötig, die vier anderen Guardians mit sinnvollen Attacken einzubeziehen.

Sowohl beim Kämpfen als auch beim Schleichen durch Gänge sorgen vor allem die Dialoge der Guardians für Unterhaltung. Insbesondere Rocket kann die Waschbärenklappe so gar nicht halten, er sorgt mit vermeintlich klugen Ratschlägen und gnadenlosen Frotzeleien immer wieder für Ärger - und Lacher.

Auch sonst gibt es viel Humor, das Spiel nimmt sich nur bedingt ernst. Gleich am Anfang können wir etwa viele Augenblicke lang verfolgen, wie Star-Lord in einem vermeintlich unbeobachteten Moment vor dem Spiel sein Äußeres prüft - ein ruhiger, aber dennoch amüsanter Augenblick.

Die Grafik macht ebenfalls einen guten Eindruck, es gibt viel Abwechslung und sehr detailreiche Umgebungen sowie aufwendige Animationen, schicke Lichteffekte und schöne Texturen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Guardians of the Galaxy: Verfügbarkeit und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /