GTX ID.3: Der Golf GTI bekommt erst mal keinen elektrischen Nachfolger
Volkswagen bringe den ID.3 GTX vorerst nicht auf den Markt, berichtet Auto Express(öffnet im neuen Fenster) . Demzufolge soll der elektrische Nachfolger des Golf GTI frühestens 2023 erscheinen und dann auf dem ID.3 der nächsten Generation basieren.
Eigentlich sollte der ID.3 GTX 2022 auf den Markt kommen, doch daraus werde nichts, heißt es bei Auto Express unter Berufung auf den VW-Produktsprecher Martin Hube am Rande der Vorstellung des ID.5 in Österreich. Über die Gründe schwieg sich der Manager aus.
Die GTX-Modelle sollen sich laut dem Hersteller optisch leicht von den konventionellen Modellen durch "sportliche Designdetails und eine eigene Lichtsignatur" unterscheiden. Das hat bei VW Tradition. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist aber der Antrieb.
Die GTX-Fahrzeuge bekommen einen weiteren Elektromotor, der an der Vorderachse sitzt. Der Motor soll sich laut VW in Millisekunden zuschalten, wenn sehr hohe Leistung oder starke Traktion gefordert sind. Zudem steht ein Fahrmodus für permanenten Allradantrieb zur Verfügung.
Volkswagen ID.X könnte das Vorbild für den ID3 GTX sein
Volkswagen hatte 2021 unter dem Projektnamen ID.X eine Hochleistungsstudie gezeigt. Das Fahrzeug hat einen 245 Kilowatt (kW) starken Antrieb bekommen – regulär gibt es den ID.3 mit 107 kW, 110 kW oder 150 kW. Daneben sei der reguläre Akku mit einer Kapazität von 62 Kilowattstunden (kWh) durch einen mit 82 kWh ersetzt worden, schrieb VW-Chef Ralf Brandstätter in einem Beitrag im sozialen Netzwerk Linkedin.
Ob das Serienmodell des ID.3 GTX genauso leistungsstark sein wird, ist noch nicht abzusehen. Zumindest könnte Volkwagen so einem Tesla Model 3 etwas entgegensetzen.
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