GTA Trilogy im Test: Drei Feste für Fans von Grand Theft Auto

Andere Engine, schönere Grafik und sehr viel Spaß: Die neue GTA Trilogy von Rockstar Games bietet Klassiker mit zeitgemäßen Elementen.

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Artwork der GTA: The Trilogy - The Definitive Edition (Grafik aus GTA San Andreas)
Artwork der GTA: The Trilogy - The Definitive Edition (Grafik aus GTA San Andreas) (Bild: Rockstar Games)

Eigentlich sollte am 11. November 2021 die überarbeitete Version von GTA 5 für Playstation 5 und Xbox Series X/S erscheinen. Das hat nicht geklappt - aber es gibt Ersatz. Denn am gleichen Tag veröffentlichte Rockstar Games eine Sammlung mit Neuauflagen der ersten "dreidimensionalen" Grand Theft Auto: GTA: The Trilogy - The Definitive Edition.

Inhalt:
  1. GTA Trilogy im Test: Drei Feste für Fans von Grand Theft Auto
  2. GTA Trilogy: Verfügbarkeit und Fazit

GTA 3 war der erste derartige Serienteil, er erschien 2001 und spielt in Liberty City (New York). GTA Vice City folgte ein Jahr später und ist in einer Stadt angesiedelt, die an Miami erinnert. GTA San Andreas kam 2004 auf den Markt. Schauplatz war vor allem Los Santos, also das fiktive Gegenstück von Los Angeles, das im fiktiven Bundesstaat San Andreas liegt.

Die drei Spiele sind separate Programme, die wir einzeln herunterladen können. Es gibt für jedes eine eigene Trophäenliste. Ein Vergleich der Dateigrößen für die PS5-Version vermittelt auch einen Eindruck des jeweiligen Umfangs: GTA 3 benötigt rund 5,44 GByte, GTA Vice City liegt bei 11,31 GByte und GTA San Andreas kommt auf 22,97 GByte.

Die Spiele haben sich also bei jeder Folge nahezu verdoppelt - was nicht nur anhand der Dateigröße erkennbar ist, sondern auch an der jeweils vergleichbar mitgewachsenen Übersichtskarte.

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Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten: Alle basieren nicht mehr auf der ursprünglichen Laufzeitumgebung, sondern auf der Unreal Engine. Das Optionenmenü ist immer gleich - falls wir kein Detail übersehen haben, gilt das wirklich bis zum letzten Nebenpunkt.

Alle drei Spiele steuern sich auf die exakt gleiche Art, nämlich so wie GTA 5. Das heißt, dass wir etwa in der Konsolenversion mit den Triggern unser Auto beschleunigen und abbremsen; bei uns hat sich das vom ersten Moment an einfach richtig angefühlt. Alternativ können wir aber auch die klassische Steuerung auswählen (die in Teilen übrigens dezent an Red Dead Redemption 2 erinnert).

Bei San Andreas kommt anfangs sogar dieses System zum Einsatz, solange wir auf dem Fahrrad unterwegs sind. Sobald wir dann in einem Auto sitzen, haben wir allerdings wieder die aus GTA 5 gewohnte Bedienung. Wichtig: Alle drei verfügen über die inzwischen gewohnte Navigationslinie, mit der wir zum nächsten Einsatzort geleitet werden.

Die Grafik wurde in allen drei Spielen überarbeitet. In den Trailern von Rockstar Games kann man ganz gut sehen, wo die jeweiligen Unterschiede liegen. Es gibt keine Möglichkeit, wahlweise die ursprüngliche Optik in den Neuauflagen auszuwählen.

Trotz der gleichen Technik und Optionen: Der Charakter der Originalgrafik ist auch in der Definitive Edition erkennbar. GTA 3 etwa sieht überhaupt nicht aus wie ein aktuelles Spiel, sondern wirkt für heutige Sehgewohnheiten extrem detailarm - hier sollte man nicht mit den falschen Erwartungen losfahren.

Sichtbare Verbesserungen gibt es unter anderem bei der Sichtweite, bei den Texturen und beim Beleuchtungssystem. Letzteres verhindert allerdings nicht, dass speziell in San Andreas einige Stellen zu stark verschattet sind, sodass man in einigen Zwischensequenzen wenig erkennt. Verbesserungen gibt es auch bei Umgebungseffekten wie Wasser und Wetter, außerdem verfügen Bäume über etwas mehr Details.

Grand Theft Auto: The Trilogy - The Definitive Edition

Alle Spiele bieten den ursprünglichen Soundtrack und englische Sprachausgabe mit Untertiteln. Speziell bei GTA 3 ist die Sprachabmischung - wie im Original - sehr merkwürdig, die Stimmen sind teils kaum zu hören.

Alle Spiele bieten nicht den heutzutage gewohnten, durchgehenden Klangteppich, sondern teils minutenlange Stille in Zwischensequenzen, was sich merkwürdig anfühlt. Bei den Radiostationen fehlen einige Songs, was allerdings kaum auffällt.

Die wichtigste spielerische Änderung ist die schon angesprochene vollständige Unterstützung einer Navigationslinie beim Autofahren. Außerdem gibt es nun überarbeitete Rücksetzpunkte bei den Missionen: Wenn wir sterben, was angesichts des gehobenen Schwierigkeitsgrads durchaus schnell geschehen kann, dürfen wir den Auftrag unmittelbar wiederholen, ohne erst wieder langwierig zum Einsatzort zu fahren.

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GTA Trilogy: Verfügbarkeit und Fazit 
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yumiko 23. Nov 2021 / Themenstart

Bei anderen Tests von dem Autor kann man immer mal anderer Meinung sein, aber hier...

nachgefragt 17. Nov 2021 / Themenstart

Hätte eher damit gerechnet, dass damit entgegnet wird, dass c) bereits im zweiten Teil...

Unchipped 17. Nov 2021 / Themenstart

GTA San Andreas ohne Rage Against the Machine - Killing in the Name ist kein GTA San...

Nullmensch 17. Nov 2021 / Themenstart

Sie sprechen mir aus der Seele. Von einem seriösen IT Magazin wie Golem hätte ich...

Sportstudent 13. Nov 2021 / Themenstart

Ich bin tatsächlich auch etwas enttäuscht und habe mich von den Aussagen auf Golem...

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