GTA 6: Was der neue Leak über Karte, Polizei und Gameplay verrät
Kurz vor der Gameplay-Präsentation von Rockstar Games und Netflix am 27. August 2026 ist GTA 6 erneut von einem Leak betroffen. Im Internet kursieren Gameplay-Videos, Kartenausschnitte und zahlreiche bislang unbekannte Details.
Das Entwicklerstudio Rockstar Games geht bereits gegen die Verbreitung des Materials vor. Viele Beobachter werten das als Hinweis darauf, dass die Aufnahmen echt sind.
Die Karte zeigt den fiktiven Bundesstaat Leonida, der in fünf Regionen unterteilt ist. Neben der Stadt Vice City tauchen die Inselkette Leonida Keys, die Sümpfe von Grassrivers, die Industriestadt Ambrosia, die Küstenregion Port Gellhorn und den Mount Kalaga National Park auf.
Diese Orte sind schon länger offiziell bestätigt. Nun ist aber mehr zu sehen, außerdem vermittelt das Material den Eindruck, dass GTA 6 die bislang größte Spielwelt der Seriengeschichte bieten könnte.
Auf einem Kartenausschnitt ist Jason – eine der beiden Hauptfiguren – an einem anderen Ort markiert als die aktuell gesteuerte Figur. Das könnte darauf hindeuten, dass sich der Aufenthaltsort des zweiten Protagonisten auf der Map verfolgen lässt.
Das Videomaterial konzentriert sich auf zwei Szenen. Eine Sequenz zeigt Jason beim Basketballspielen. Eine zweite Szene beginnt mit einem Verkehrsunfall auf einem Highway. Nachdem Jason einen Lieferwagen rammt, eskaliert die Situation zu einer handfesten Auseinandersetzung. Die Animationen und die Physik erinnern stark an Red Dead Redemption 2.
Abhauen reicht nicht?
Eine kurze Einblendung während der Prügelszene wird derzeit besonders viel diskutiert. Nachdem Jason seinen Gegner überwältigt und weiter auf ihn einschlägt, erscheint ein kleines Teufel-Symbol mit einem Minuszeichen. Viele Spieler vermuten nun, dass Rockstar ein Moral- oder Rufsystem integriert hat.
Mindestens ebenso spannend sind die Hinweise auf ein überarbeitetes Polizeisystem. In den Videos ist ein Fahndungssystem mit sechs Sternen zu sehen. Gleichzeitig scheinen Polizisten nicht mehr dauerhaft auf der Minikarte markiert zu werden.
Zusätzliche Symbole unterhalb der Fahndungsanzeige deuten darauf hin, dass die Polizei unterschiedliche Informationen über den Flüchtigen sammelt. Dazu gehören offenbar das Aussehen der Spielfigur, die Kleidung und sogar das verwendete Fahrzeug. Es könnte also nötig sein, sein Aussehen zu ändern – und nicht ausreichen, nur davon zu fahren.
Bitte einmal volltanken!
Auch das Inventarsystem scheint überarbeitet worden zu sein. Beim Zugriff auf ein Fahrzeug erscheinen die Menüpunkte "Loadout" und "Storage 0/4". Das deutet darauf hin, dass Waffen künftig im Kofferraum gelagert werden und nicht mehr jederzeit uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Bei den Fahrzeugen zeigen die Aufnahmen außerdem Hinweise auf eine Tankanzeige und mögliche Wartungsmechaniken. Ob Spieler ihre Fahrzeuge tatsächlich regelmäßig auftanken und reparieren müssen, ist allerdings noch unklar.
Neu sind außerdem Hinweise auf Rollenspiel-Elemente. Die Videos zeigen eine Ausdaueranzeige, verschiedene Charakterwerte und spielbare Freizeitaktivitäten wie Basketball. Ähnliche Systeme gab es bereits in GTA – San Andreas, wo Spieler etwa durch häufiges Rennen ihre Kondition steigern konnten.
Hinter dem Leak steckt laut US-Medien wie Polygon(öffnet im neuen Fenster) die Gruppe Cyberleek. In einem Manifest kritisieren die Mitglieder digitale Vorbestellungen und fordern eine Rückkehr zu physischen Datenträgern. Gleichzeitig droht die Gruppe mit weiteren Leaks.
Zu Diskussionen führt die Verknüpfung der Aktion mit einer Kryptowährung, die bei vielen Spielern den Verdacht auf einen möglichen Kryptobetrug erweckt hat.
Neben den mutmaßlich echten Videos kursieren derzeit zahlreiche KI-generierte Fälschungen und manipulierte Kartengrafiken. Nicht jedes Material, das aktuell in sozialen Netzwerken verbreitet wird, stammt tatsächlich aus den veröffentlichten Dateien. GTA 6 erscheint am 19. November 2026 für Playstation 5 und Xbox Series X/S.
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