GTA 5: KI-Fahranfänger rumpelt durch Los Santos

In GTA 5 soll ein computergesteuerter Autofahrer mit Deep-Learning-Algorithmen lernen, immer besser durch die virtuelle Großstadt Los Santos und das Hinterland zu navigieren. Derzeit macht der KI-Pilot namens Charles allerdings noch allerlei kuriose Sachen - und er baut Unfälle.

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Auf Basis von Python lernt eine KI das Fahren durch GTA 5.
Auf Basis von Python lernt eine KI das Fahren durch GTA 5. (Bild: Rockstar Games)

Mit Vollgas fährt Charles einen Berg irgendwo im Hinterland der Stadt Los Santos in GTA 5 hoch, immer und immer wieder. Irgendwann hat er genug, und der Pilot probiert es rückwärts. Dann gibt er offenbar auf - und saust in Gegenrichtung auf die Autobahn. Klar, dass er nach ein paar Metern frontal in einen Sattelschlepper kracht.

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Allerdings darf Charles das, denn durch solche Unfälle soll er lernen. Charles wird nicht von einem echten Menschen gesteuert, sondern von Algorithmen, die Verfahren des Deep Learnings nutzen sollen, um im Laufe der Zeit immer effektiver über die Straßen und Geröllpisten der Spielewelt zu sausen.

Das Ganze ist das Projekt eines Programmierers, der die Fahrversuche von Charles in Echtzeit auf Twitch streamt. Selbst zu ungewöhnlichen Zeiten schauen sich das meist ein paar Hundert Zuschauer an. Die Algorithmen von Charles basieren auf der Programmiersprache Python, sie sollen im Laufe der Zeit immer weiter verbessert werden.

In den nächsten Tagen soll die KI beispielsweise die Fähigkeit bekommen, auch Farben zu erkennen und auszuwerten. Damit soll das Fahren in Tunneln sowie bei Nacht und bei schlechten Wetterbedingungen besser funktionieren. Später soll der Lernprozess über das neuronale Netzwerk automatisiert werden, sodass sich Charles selbst immer weiter optimiert.

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Das ist auch nötig, denn derzeit bringt der KI-Fahrer Charles noch relativ wenig sinnvolle Aktionen zustande. Wenn er nicht irgendwo in der Pampa sinnlos einen Berg emporrumpelt, baut er meist nach kurzer Zeit einen Unfall - daraufhin wird das Auto wieder an einer halbwegs sicheren Stelle zurückgesetzt. Das klingt nicht sehr aufregend, aber es ist erstaunlich kurzweilig, das Vehikel bei seinen meist sinnlosen Fahrversuchen zu beobachten.

Übrigens: Mehr Informationen als der Zuschauer hat die KI auch nicht, um ihr Fahrverhalten zu berechnen. Charles sieht laut seinen Entwicklern ausschließlich den im Stream sichtbaren Teil der Welt von GTA 5. Grundlage für das Experiment ist die seit April 2015 erhältliche PC-Version des von Rockstar Games entwickelten Openworld-Actionspiels.

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superdachs 24. Mai 2017

Ging mir ähnlich. Wenn ich GTA spiele sieht das auch nicht anders aus.

Junior-Consultant 23. Mai 2017

https://www.greasyfork.org/en/scripts/1195-html5-video-f%C3%BCr-golem-de

tomate.salat.inc 23. Mai 2017

Ja es gibt eine. So hat die KI z.B. "Angst" vor Dunkelheit. Siehst du ganz gut wenn viel...

blubbber 23. Mai 2017

Links nicht anklickbar hat allerdings auch seine Vorteile... man sieht, wo man landet...

Trollversteher 23. Mai 2017

Stimmt! Da hatte ich wohl selbst die Bedeutung der beiden Begriffe verwechselt!



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