Abo
  • Services:

GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus

Rockstar hat bei der PC-Version von GTA 5 alles richtig gemacht: Das Spiel läuft dank überarbeiteter Technik auf langsamen Rechnern rund, reizt aber auch High-End-Systeme aus. Wir haben Grafikkarten- sowie CPU-Benchmarks erstellt und die Engine durchleuchtet.

Artikel von veröffentlicht am
GTA 5 ist Rockstars bisher beste PC-Umsetzung der Serie
GTA 5 ist Rockstars bisher beste PC-Umsetzung der Serie (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Für die PC-Version von Grand Theft Auto 4 musste sich Rockstar Ende 2008 viel Kritik gefallen lassen: Horrende Hardware-Anforderungen, Probleme bei der Installation sowie der Account-Bindung verärgerten die Käufer, und auf AMD-Grafikkarten startete das Epos anfangs gar nicht, erst nach vielen Patches war GTA 4 gut spielbar. Rockstar erwies sich als lernfähig und die 2012 erschienene PC-Umsetzung von Max Payne 3 technisch als deutlicher Fortschritt.

Inhalt:
  1. GTA 5 im Technik-Test: So sieht eine famose PC-Umsetzung aus
  2. Das kann die PC-Version besser
  3. Grafikkarten- & CPU-Benchmarks

Und Grand Theft Auto 5? Ganz klar die bisher beste PC-Version eines Rockstar-Spiels. Die Installation erfordert zwar sieben DVDs, eine schnelle Internet-Leitung oder ein paar Stunden Zeit. Nach dem ersten Ansturm auf die Server läuft GTA 5 rund, das Benutzernamen-Problem ist behoben.

Abseits der Technik gefällt uns Rockstars neuer Video-Editor und auch die Option, Maus und Tastatur samt Gamepad parallel zu verwenden, ist klasse. Die PC-Steuerung klappt sehr gut, vor allem das Zielen mit Waffen, einzig zum Lenken von Fahrzeugen bevorzugen wir einen Controller. Zudem sind in der PC-Version alle Inhalte vorhanden, die Rockstar in den letzten Monaten für GTA 5 veröffentlicht hat, etwa die neuen Heists.

Technische Basis von GTA 5 bildet die seit Jahren ständig weiterentwickelte Rockstar Advanced Game Engine, kurz RAGE. Unter diesem Begriff fassen die Entwickler den Renderer, die künstliche Intelligenz und einige Middlewares zusammen. Rockstar integrierte in die RAGE schon vor Jahren die offene Physik-Bibliothek Bullet (ohne GPU-Beschleunigung) und Natural Motions Euphoria, eine Middleware für Charakter-Animationen und Figuren-Ragdoll.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Stuttgart
  2. BWI GmbH, Rheinbach

Die realistischen Bewegungsabläufe der Euphoria-Engine sind bei den Protagonisten gut zu erkennen: Statt direkt zu sprinten, ist eine kurze Beschleunigungsphase notwendig - umgekehrt bleibt die Spielfigur nicht einfach stehen, sondern braucht ein paar Schritte, um zu stoppen. Anders als in Max Payne 3 fehlt eine detaillierte Rückmeldung der Trefferzonen, selbst Pistolenschüsse in die Schulter oder in den Oberschenkel werfen Personen aus egal welcher Entfernung zu Boden. Das ist jedoch eine bewusste Gameplay-Entscheidung und keine technische Einschränkung.

Technische Grundlage bilden die Current-Gen-Konsolen

Grafisch entspricht die PC-Version bis auf einige Verbesserungen den Umsetzungen für die Playstation 4 und die Xbox One. Verglichen mit der vorherigen Konsolengeneration hat Rockstar auf den neuen Spielekisten die RAGE nahezu durchgehend erweitert: Die Sichtweite ist doppelt so hoch, was auch Lichter und Schatten einschließt, die meisten Objekte bestehen aus mehr Polygonen oder wurden zugunsten der Diversität neu gestaltet, die weitaus dichtere Vegetation fällt detaillierter aus und mehr Tiere bevölkern die Spielwelt.

Die Texturauflösung ist drastisch höher, Parallax Occlusion Maps sorgen für Tiefe in einigen Pixeltapeten, die Beleuchtung bietet volumetrische und generell mehr Lichtquellen, die weichen Schatten - welche sogar von Partikeln geworfen werden - sind filigraner, eine Umgebungslichtverschattung erhöht den Realismus und auch an die Lichtverschmutzung hat Rockstar gedacht. Hinzu kommen schickere Reflexionen, wenn der überarbeitete Regen herabprasselt sowie mehr Wellen und zusätzliche Gischt im per Volumenstreuung aufgewerteten Ozean.

Für die PC-Version hat sich Rockstar verglichen mit den aktuellen Konsolen noch einige technische Besonderheiten ausgedacht, die klarmachen, dass sich die Entwickler viele Gedanken über die Zielgruppe gemacht haben.

Das kann die PC-Version besser 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 27,99€
  2. 2,99€
  3. (-80%) 6,99€
  4. 15,49€

ThadMiller 29. Apr 2015

Wenn überhaupt, dann sind die US-Amerikaner verwöhnt. Die drehen ausländische Filme...

ThadMiller 29. Apr 2015

Problemlos.

ThadMiller 29. Apr 2015

Bei mir ist raw die bessere Einstellung. Am meisten aber macht sich das Postprocessing...

Yeeeeeeeeha 28. Apr 2015

Genau, der soll seinen Rechner gefälligst so benutzen, wie DU es ihm sagst! Himmel...

Wary 24. Apr 2015

Rockstar weiß von dem Problem, aber der Support meint nur mimimi, können wir nicht...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

    •  /