GSMA: Globale Mobilfunkversorgung steigt - Armut bleibt hoch

Laut GSMA haben sich die Abdeckung mit Mobilfunknetzen und der Zugang zum Internet darüber stark verbessert. Doch Armut behindert die Nutzung für 3,2 Milliarden Menschen.

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Mobilfunknutzerinnen in Asien
Mobilfunknutzerinnen in Asien (Bild: GSMA)

Die Anzahl der Menschen, die über ihr Mobiltelefon nicht auf das Internet zugreifen können, ist von 1,4 Milliarden im Jahr 2015 auf 400 Millionen im Jahr 2022 gesunken. Das gab die globale Mobilfunkbranchenorganisation GSMA in ihrem SDG Impact Report bekannt, der am 21. September 2022 in New York veröffentlicht wurde. Rund 3,2 Milliarden Menschen, die in Gebieten leben, die mit Mobilfunk versorgt sind, können die Konnektivität nicht nutzen, weil sie zu arm sind, weil ihnen die Fähigkeiten und das Wissen fehlen oder weil es für sie keine relevanten Inhalte gibt.

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Jose-Maria Alvarez Pallete, Konzernchef von Telefónica und GSMA Chairman, sagte: "In einer Welt, in der Konflikte, Ernährungsunsicherheit und wirtschaftliche Ungewissheit ganz oben auf der globalen Agenda stehen, hat der Mobilfunk noch nie eine so wichtige Rolle gespielt." Laut GSMA-Generaldirektor Mats Granryd erinnert diese Woche die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York daran, wie wichtig kollektives Handeln angesichts der wachsenden globalen Herausforderungen sei.

Ende des Jahres 2021 nutzten 5,3 Milliarden Menschen - 66 Prozent der Weltbevölkerung - ein Mobiltelefon, während 4,3 Milliarden Menschen (55 Prozent der Weltbevölkerung) auch das mobile Internet nutzten. Dazu gehören mehr als 3,3 Milliarde Nutzer in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen Handys in vielen Fällen auch die einzige Form des Internetzugangs sind.

Die Nutzungslücke derjenigen, die in Gebieten mit mobiler Breitbandabdeckung leben, aber nicht verbunden sind, hat sich das dritte Jahr in Folge verringert, liegt aber immer noch bei 3,2 Milliarden Menschen.

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Im Jahr 2021 nutzten 3,5 Milliarden Menschen ihre Smartphones für Videotelefonie, das sind 330 Millionen mehr als im Jahr 2020. 2,5 Milliarden, oder 48 Prozent der Mobilfunkanwender, griffen mit dem Smartphone auf Bildungsinformationen zu, ein Anstieg von 410 Millionen seit dem Jahr 2020. 2,1 Milliarden (41 Prozent der Mobilfunkteilnehmer) nutzten ihr Smartphone für Gesundheitsthemen, hier liegt der Zuwachs bei 270 Millionen. In Entwicklungsländern blieb laut GSMA die Nutzung mobilfunkgestützter Dienste deutlich niedriger: Im Durchschnitt beträgt der Unterschied zwischen der Nutzung in Ländern mit hohem Einkommen, und in Ländern mit mittlerem bis niedrigen Einkommen, 17 Prozentpunkte.

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