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GSC Game World: Stalker 2 strahlt mit der Unreal Engine

Bislang hat das Entwicklerstudio GSC Game World eine hauseigene Laufzeitumgebung verwendet, doch bei Stalker 2 kommt die Unreal Engine zum Einsatz. Dies soll nichts mit der Entscheidung für einen speziellen Downloadstore zu tun haben.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Stalker 2 (Bild: GSC Game World)
Artwork von Stalker 2 Bild: GSC Game World

Das ukrainische Entwicklerstudio GSC Game World hat über Twitter(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben, dass Stalker 2 auf der Unreal Engine basiere. Wie so vieles bei GSC und Stalker 2 ist das eine in mehrfacher Hinsicht komplizierte Ankündigung: Eigentlich sollte das Actionspiel wie der legendäre erste Teil auf hauseigener Technologie basieren.

Aber bereits im Mai 2019 kündigte Epic Games vermutlich versehentlich an, dass die Entwickler zu Unreal gewechselt hätten. Eine ähnliche Panne gab es nun an Neujahr 2020. GSC Game World bestätigte die Entscheidung final – falls sich das Ganze in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren nicht doch wieder anders darstellt.

Das Studio ist bekannt dafür, so chaotisch wie kaum ein anderes zu arbeiten – oder zumindest in der Öffentlichkeit immer wieder irreführende Ankündigungen zu machen. So war Stalker 2 bereits für 2012 angekündigt, zusammen mit einer selbst produzierten Fernsehserie. Derzeit verspricht GSC Game World die Veröffentlichung des Actionspiels für das Jahr 2021.

Die Entscheidung für die Unreal Engine sei zum einen gefallen, weil es die "beste Technologie" sei. Zum anderen sei es damit einfach, der Community das komfortable Erstellen von Mods zu erlauben.

Stalker – TV Serie – Trailer
Stalker – TV Serie – Trailer (01:25)

Die Entwickler schreiben, dass die Entscheidung für die Engine nichts mit Plattformen und einem Downloadstore zu tun habe. Damit greifen sie die Befürchtung der Community auf, dass Stalker 2 womöglich exklusiv im Epic Games Store erscheinen könnte.

Über den Inhalt des Games ist bislang so gut wie nichts bekannt. Schauplatz ist wie bei dem – nach chaotischem Entwicklungsverlauf und vielen Verspätungen – 2007 veröffentlichten, sehr gelungenen Serienerstling das Gebiet rund um das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl. Vermutlich treten Spieler erneut in der Ich-Perspektive an.


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