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GSC Game World: Neue Grafik für Stalker 2 spaltet die Community

Mit Update 2.0 bekommt Stalker 2 eine neue Engine-Version und frische Grafik. Nicht allen gefällt die neue Zone besser.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Stalker 2 (Bild: GSC Game World)
Artwork von Stalker 2 Bild: GSC Game World

Das Ende 2024 veröffentlichte Actionspiel Stalker 2 – Heart of Chornobyl sieht seit heute sehr anders aus. Das kostenlose Update 2.0 stellt das Actionspiel auf Unreal Engine 5.5.4 um und überarbeitet dabei Beleuchtung, Vegetation und Landschaftsdarstellung. Die neue Version ist auf Windows-PC, Xbox Series X/S und Playstation 5 verfügbar.

Auf Vergleichsbildern und in Videos sind die Unterschiede teilweise deutlich zu erkennen. Außenbereiche wirken dichter bewachsen, Schatten feiner und Innenräume natürlicher ausgeleuchtet, Farben teils deutlich kräftiger – vor allem das Grün der vielen Wälder und Wiesen.

Einige Spieler empfinden die neue Darstellung als stimmungsvoller, andere vermissen den kühleren und trostloseren Look der bisherigen Version. Vor allem ein teilweise gelblicherer Farbton sorgt in der Community für Diskussionen.

Ursache der geänderten Optik: GSC Game World hat für das Ungine-Upgrade die Beleuchtung in Innen- und Außenbereichen überarbeitet. Auch Reflexionen, Schatten sowie die Darstellung von Pflanzen und Landschaften wurden angepasst. Gleichzeitig sollen zahlreiche kleinere Grafikfehler verschwinden, etwa schwebende Objekte.

Flüssigere Darstellung nach Engine-Update

Erste Nutzerberichte deuten darauf hin, dass die neue Engine-Version zumindest auf manchen PCs die Performance spürbar verbessert. Genannt werden höhere Bildraten und geringere Einbrüche in stark bevölkerten Gebieten. Wie groß der Vorteil tatsächlich ausfällt, dürfte allerdings stark von Hardware, Auflösung und Grafikeinstellungen abhängen.

Update 2.0 (Patch Notes(öffnet im neuen Fenster)) verändert außerdem das Spiel selbst. Das A-Life-System für NPCs und Mutanten wurde weiter überarbeitet, hinzu kommen dynamischer Nebel, drei Ferngläser, neue Waffen und Aufsätze sowie umfangreich anpassbare Schwierigkeitsgrade.

Die Entwickler wollen damit unter anderem erreichen, dass sich die Zone weniger wie eine Abfolge permanenter Feuergefechte und stärker wie eine lebendige, unberechenbare Welt anfühlt.

Parallel ist mit Cost of Hope die erste große Erweiterung erschienen. Sie spielt zeitlich neben der Handlung des Hauptspiels und dreht sich um den Konflikt zwischen Duty und Freedom. Skif besucht dabei unter anderem das Kernkraftwerk von Tschernobyl und den Iron Forest. Der DLC soll mehrere Dutzend Stunden Inhalte bieten und kostet einzeln 30 Euro; in der Ultimate Edition ist er enthalten.


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