Abo
  • Services:

Gruppe Remote Control: Boykottbewegung zahlt den Rundfunkbeitrag nicht

Die Gruppe Remote Control widersetzt sich durch Nichtzahlen dem umstrittenen Rundfunkbeitrag. Gemeinsam wollen sie Ordnungswidrigkeiten begehen und sich von einem Anwalt beraten lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gruppe Remote Control: Boykottbewegung zahlt den Rundfunkbeitrag nicht
(Bild: Joel Saget/AFP/Getty Images)

Bisher haben sich über 200 Menschen einer Boykottbewegung gegen den neuen Rundfunkbeitrag angeschlossen. Die Gruppe Remote Control erklärte dazu: "Wer den Rundfunkbeitrag noch nicht bezahlt hat, hat sechs Monate nach dem 1. Januar 2013 eine Ordnungswidrigkeit begangen. Zu diesem Datum startet die Gruppe Remote Control einen Zahlungsstreik." Aufgerufen haben Künstler verschiedener Branchen.

Stellenmarkt
  1. soft-nrg Development GmbH', Dornach
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg

Die Höhe liegt pro Haushalt bei monatlich 17,98 Euro. Damit soll die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt sein. Wer bisher nur 5,76 Euro für die reine Nutzung eines Radios oder 5,52 Euro für einen internetfähigen PC gezahlt hat, wird auf 17,98 Euro im Monat heraufgestuft.

Die Einführung des neuen Rundfunkbeitrags stößt auf breite Ablehnung. Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Nach einer Umfrage sind 60 Prozent der Deutschen dagegen. Nur 37 Prozent finden die Abgabe richtig.

"Wir führen die laut gewordene Kritik in einem Zahlungsstreik zusammen. Wir streiken, um Raum für eine Diskussion über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu schaffen", heißt es von den Aktivisten bei zahlungsstreik.net.

Wer sich gegen den Rundfunkbeitrag wehren möchten, muss seine Einzugsermächtigung widerrufen. "Der Beitragsstreik kann Ärger bedeuten. Daher wollen wir ihn zusammen machen, uns auf dem Laufenden halten und uns gemeinsam von einem Anwalt beraten lassen", betonen die Aktivisten. Wenn sehr viele Haushalte mitmachen, würden die Kapazitäten der Ex-GEZ an ihre Grenzen geraten.

Nachtrag vom 24. Juli 2013, 22:15 Uhr

Sebastian von Remote Control sagte Golem.de: "Unsere Gruppenmitglieder haben bisher allenfalls Zahlungsaufforderungen erhalten, noch niemand den verwaltungsrechtlich relevanten Beitragsbescheid. In Berlin kommen die Briefe an die Nichtzahler laut Protokoll des RBB-Rundfunkrats wohl erst im Herbst. Vielleicht sparen sich die Sender die Reaktion für die Nichtzahler-Hochburg Berlin für die Zeit nach den Bundestagswahlen auf."



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. DOOM für 6,99€, Assassin's Creed Odyssey für 49,99€ und Civilization VI - Digital...
  2. (u. a. UE65NU7409 für 849€ statt 1.039,98€ im Vergleich)
  3. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)
  4. ab 519€ bei Alternate lieferbar

Anonymer Nutzer 03. Sep 2014

Ich hätte mein Antwortschreiben viel kürzer gefasst :D "Die 'Haushaltsabgabe' verstößt...

TuX12 02. Sep 2014

Funktioniert nicht so wirklich. Ich splitte schon seit Einführung die Überweisung auf...

sku 29. Jul 2013

Wenn ich auf der Arbeit nichts zu tun hab, schau ich gern mal hier rein, diese 100...

Koto 26. Jul 2013

Also ich kann nur Raten das gescheibsel von pylaner ignorieren. Wenn man guckt ,sagt er...

GodsBoss 26. Jul 2013

Dagegen spricht auch nichts. Aber ich sehe nicht ein, 17 Euro für die Gülle zu zahlen...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /