Gruppe mit Verbindungen zum Iran: E-Mail-Postfach des FBI-Direktors gehackt
Eine Hackergruppe mit Verbindungen zum Iran behauptet, das private E-Mail-Postfach des FBI-Direktors Kash Patel gehackt zu haben. Wie Reuters berichtet(öffnet im neuen Fenster) , erklärten die Hacker auf ihrer Webseite, dass sie Zugriff auf Patels Postfach erlangt haben, und veröffentlichten eine Reihe privater Fotos sowie Dokumente als Beweis.
Das FBI bestätigte, dass Patel Ziel eines Hackerangriffs war, und erklärte laut Reuters: "Wir haben alle notwendigen Schritte unternommen, um die potenziellen Risiken dieser Aktivität zu minimieren." Die betroffenen Daten enthielten keine Regierungsinformationen und seien "historischer Natur" , heißt es weiter.
Bei der Hackergruppe soll es sich um Handala handeln, die sich als Selbstjustizler und pro-palästinensisch ausgibt. Westliche Sicherheitsforscher halten Handala allerdings für eine von mehreren Identitäten der iranischen Cyberangriffseinheiten.
Mischung aus privaten und beruflichen E-Mails
In den veröffentlichten Daten befand sich laut Reuters eine Auswahl aus 300 E-Mails, die sowohl private als auch berufliche Korrespondenz aus den Jahren 2010 bis 2019 beinhalteten. Die private Gmail-Adresse, die Handala gehackt haben will, stimme zudem mit jener überein, die auch in früheren Datenlecks gefunden und Patel zugeordnet werden konnte, heißt es weiter.
Handala bekannte sich auch zum Hack des im US-Bundesstaat Michigan ansässigen Medizintechnikunternehmens Stryker am 11. März 2026 und gab an, große Mengen an Firmendaten gelöscht zu haben. Am 26. März 2026 will die Gruppe zudem die persönlichen Daten Dutzender Angestellter des Rüstungskonzerns Lockheed Martin veröffentlicht haben.
Bereits Anfang 2025 trat Handala in Erscheinung und reklamierte für sich den Hack eines Systems zur Steuerung von Notfallsystemen in Israel.
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