Abo
  • Services:
Anzeige
Google verarbeitet Python in Go.
Google verarbeitet Python in Go. (Bild: Google)

Grumpy: Google erstellt Python-Runtime in Go

Google verarbeitet Python in Go.
Google verarbeitet Python in Go. (Bild: Google)

Mit Grumpy hat Google eine experimentelle Laufzeitumgebung für Python in der Programmiersprache Go erstellt. Begründet wird das mit der Unzufriedenheit über verfügbare Alternativen. Grumpy ist zudem ein Transpiler, kein Interpreter.

Eigenen Angabe zufolge nutzt Google "Millionen Zeilen Python-Code". Das umfasse vor allem die Frontend-Server von Youtube sowie die APIs für den Videostreamingdienst. Insbesondere mit der Standardimplementierung CPython sei es für das Team allerdings sehr schwierig, nebenläufige Programme zu verfassen, die sehr leistungsfähig arbeiten. In Anbetracht mangelnder Alternativen hat das Team deshalb eine eigene Laufzeitumgebung für Python 2.7 in Go erstellt.

Anzeige

Das entstandene Projekt heißt Grumpy und steht unter der Apache-Lizenz als Open Source auf Github zur Verfügung. Die Entscheidung für die Sprache Go zur Umsetzung einer eigenen Python-Laufzeitumgebung sei für die Beteiligten eine "offensichtliche" Wahl gewesen. Immerhin passten die typischen Merkmale von Go gut zu dem Anwendungsfall von Youtube und die Type-Reflection der Go-Laufzeitumgebung ermögliche eine erstklassige Sprachinteroperabilität.

Keine C-Module, dafür einfache Go-Integration

Ziel von Grumpy sei es, einen vollständigen Ersatz der Laufzeitumgebung für reine Python-Projekte bereitstellen zu können. Die dabei wohl größte Einschränkung im Vergleich zu CPython ist allerdings, dass Grumpy auf die Unterstützung für C-Erweiterungen verzichtet. Existierende C-Module für Python können mit Grumpy also nicht genutzt werden, dem Team habe das aber eine große Flexibilität beim Design der Software gegeben.

So könne Grumpy auf einen Global Interpreter Lock verzichten und das System verwende den Garbage Collector von Go für die Verwaltung der Objektlebensdauer statt einer Referenzzählung. Darüber hinaus ist Grumpy explizit kein Python-Interpreter. Stattdessen wird der Python-Code mit Hilfe eines Transpilers in Go übersetzt. Dazu heißt es: "Grumpy-Programme werden kompiliert und verlinkt wie jedes andere Go-Programm". Python-Code, der für die Verwendung mit Grumpy vorgesehen sei, könne damit sämtliche verfügbaren Go-Pakete importieren und diese weiterverwenden.

Noch wird das Projekt als Alpha-Software beschrieben, so dass bei einem Einsatz noch mit vielen Problemen zu rechnen ist. Das Team fordert Interessierte aber dazu auf, sich an der Entwicklung zu beteiligen. So könne das Team die noch ausstehenden Arbeiten besser priorisieren.


eye home zur Startseite
danielcale 10. Jan 2017

Aber in der tat, der ewigdauernde Split zwischen 2 und 3 schreckt ab. Ich glaube nicht...

RicoBrassers 06. Jan 2017

Wo nervt Google denn? Also ich werde nicht von Google genervt und freue mich, dass...

deadeye 06. Jan 2017

Ne, bezahlt keiner und einen Gewinn hat man dadurch leider auch nicht. Ich denke mal...

pythoneer 05. Jan 2017

Ich weiß nicht ob du eine falsche Vorstellung von dem Wort "Implizit" hast aber du...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Morath GmbH, Albbruck
  2. Daimler AG, Böblingen
  3. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  4. ponturo consulting AG, Frankfurt am Main


Anzeige
Top-Angebote
  1. Alte PS4 inkl. Controller + 2 Spiele + 99,99€ = PlayStation 4 Pro (1TB)
  2. (-60%) 11,99€

Folgen Sie uns
       


  1. System-Update

    Android-Malware millionenfach aus Play Store runtergeladen

  2. Internetdienste

    VZBV fordert Kontrolle von Algorithmen

  3. SK Hynix

    Erste Grafikkarte mit GDDR6-Videospeicher erscheint 2018

  4. Internetzugang

    Bei halber Datenrate auch nur halber Preis

  5. Suchmaschinen

    Internet Archive will künftig Robots.txt-Einträge ignorieren

  6. OWASP Top 10

    Die zehn wichtigsten Sicherheitsrisiken bekommen ein Update

  7. Apple Watch

    Apps von Amazon, Ebay und Google verschwunden

  8. Tim Dashwood

    Entwickler von 360VR Toolbox verschenkt seine Software

  9. UEFI-Update

    Agesa 1004a lässt Ryzen-Boards schneller booten

  10. Sledgehammer Games

    Call of Duty WWII spielt wieder im Zweiten Weltkrieg



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fire TV Stick 2 im Test: Der Stick macht den normalen Fire TV (fast) überflüssig
Fire TV Stick 2 im Test
Der Stick macht den normalen Fire TV (fast) überflüssig
  1. Streaming Amazon bringt Alexa auch auf ältere Fire-TV-Geräte
  2. Streaming Amazon plant Fire TV mit 4K- und HDR-Unterstützung
  3. Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt

Garmin Fenix 5 im Test: Die Minimap am Handgelenk
Garmin Fenix 5 im Test
Die Minimap am Handgelenk

Trutzbox Apu 2 im Test: Gute Privacy-Box mit kleiner Basteleinlage
Trutzbox Apu 2 im Test
Gute Privacy-Box mit kleiner Basteleinlage
  1. Malware Schadsoftware bei 1.200 Holiday-Inn- und Crowne-Plaza-Hotels
  2. Zero Day Exploit Magento-Onlineshops sind wieder gefährdet
  3. Staatstrojaner Office 0-Day zur Verbreitung von Finfisher-Trojaner genutzt

  1. Google ist dann der nächste

    Oktavian | 11:15

  2. Warum installieren?

    ReDroid | 11:14

  3. Was genau heißt das für Streamer?

    Peace Р| 11:13

  4. Re: Totaler Qutsch besonders bei LTE verträgen

    smt | 11:13

  5. Re: Vollidioten

    mnementh | 11:11


  1. 11:00

  2. 10:42

  3. 10:27

  4. 10:12

  5. 09:32

  6. 09:13

  7. 07:40

  8. 07:24


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel