Grünheide: Tesla pausiert angeblich Aufbau von Batterieproduktion

Der Elektroautohersteller Tesla will angeblich stärker von Steuergutschriften in den USA profitieren und seine Akkus dort produzieren.

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Die Tesla-Fabrik in Grünheide erhält vielleicht doch nicht so schnell eine Batteriezellproduktion.
Die Tesla-Fabrik in Grünheide erhält vielleicht doch nicht so schnell eine Batteriezellproduktion. (Bild: Annegret Hilse/Reuters)

Der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla will angeblich die Pläne zum Bau einer Batteriezellproduktion in Deutschland ruhen lassen. Das berichtet das Wall Street Journal (Paywall) unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen, die mit dem Thema vertraut seien. Hintergrund der Entscheidung seien Pläne der US-Regierung unter Joe Biden, die Produktion von Elektroautos in den USA steuerlich zu fördern.

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Die Herstellung von Batterien im Heimatland könnte Tesla dabei helfen, sich für zusätzliche Steuererleichterungen zu qualifizieren, die durch den Inflation Reduction Act (IRA) ermöglicht werden.

Die Pläne der US-Regierung sehen vor, dass der Mindestanteil der Batteriekomponenten, die in Nordamerika hergestellt oder zusammengebaut werden, in den kommenden Jahren schrittweise steigen muss, um die Steuergutschriften zu erhalten. Während der Wert im Jahr 2023 bei 50 Prozent liegen muss, soll er von 2029 sogar 100 Prozent betragen.

Nach Angaben der US-Lobbyorganisation Alliance for Automotive Innovation wären von aktuell 72 in den USA verfügbaren Elektroautos, inklusive Plugin-Hybriden und Brennstoffzellenfahrzeugen, 70 Prozent nicht mehr förderfähig. "Keines würde sich für die volle Gutschrift qualifizieren, wenn zusätzliche Anforderungen für die Beschaffung in Kraft treten", sagte Verbandspräsident John Bozzella.

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Tesla-Chef Elon Musk hatte im November 2020 angekündigt, neben der Autofabrik in Grünheide die größte Batteriezellproduktion der Welt aufzubauen. Wegen der Erweiterung der Fabrik musste Tesla seine Bauanträge noch ändern. Eine staatliche Förderung will Tesla für den Bau jedoch nicht mehr.

Nach Angaben der Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) wollte das Brandenburger Wirtschaftsministerium die Berichterstattung zunächst nicht kommentieren. Allerdings habe das Ministerium mitgeteilt: "Möglich scheint, dass Tesla einzelne Prozessschritte in den Werken neu priorisiert, der Standort Grünheide jedoch in Aufbau und mit seinen Arbeitsplätzen so erhalten bleibt."

Außerdem habe das Ministerium mitgeteilt, dass das amerikanische Inflationsreduktionsgesetz zu einem Wettbewerbsnachteil in Europa führe. "Hier muss die EU beihilferechtlich reagieren, um wieder Augenhöhe herzustellen", soll es in der Mitteilung geheißen haben.

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