Grünheide: Tesla errichtet Fabrikrohbau in Brandenburg vor Genehmigung

Tesla baut die Autofabrik in Brandenburg weiter. Bald sollen Teile des Rohbaus entstehen. Das Hauptgenehmigungsverfahren fehlt noch.

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Baugrund für die Tesla-Fabrik in Grünheide
Baugrund für die Tesla-Fabrik in Grünheide (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Tesla will auf eigenes Risiko in Brandenburg weiterbauen, um den Zeitplan nicht zu gefährden. Demnach sollen 2021 die ersten in Grünheide gefertigten Autos das Werk verlassen.

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Nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegels ist das laufende Hauptgenehmigungsverfahren noch gar nicht abgeschlossen. Das könnte im schlimmsten Fall bedeuten, dass Tesla alles wieder abbauen und den ursprünglichen Zustand wieder herbeiführen müsste.

Illegal ist das Ganze nicht - Tesla hat einen Antrag auf Zulassung eines vorzeitigen Maßnahmebeginns nach §8a Bundesimmissionsschutzgesetz eingereicht. Das geschah bereits beim Roden des Waldes und bei der Bodenvorbereitung sowie den Pfahlgründungen. Letztere sind besonders ärgerlich für Tesla, weil dadurch die Bauanträge erneut öffentlich ausgelegt werden müssen. Dies soll im September 2020 geschehen, weil der ursprüngliche Termin im vorläufigen Höhepunkt der Coronapandemie in Deutschland lag. Die ursprünglich von Umweltschützern stark kritisierten maximalen Wasserverbräuche hat Tesla in seinen neuen Anträgen nun um ein Drittel reduziert.

Tesla plant seine sogenannte Gigafabrik mit einem Investitionsvolumen von 4 Milliarden Euro. Dabei sollen bis zu 12.000 Jobs entstehen. Die Tesla-Fabrik hat ein Produktionsvolumen von bis zu 500.000 Fahrzeugen jährlich.

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