Grünheide: Tesla darf 2.000 Model Y vor finaler Genehmigung bauen

Tesla darf mit einer Sondergenehmigung 2.000 Model-Y-Karosserien in der Gigafactory Berlin bauen - bevor die finale Genehmigung vorliegt.

Artikel veröffentlicht am ,
Gigafactory Berlin in Grünheide
Gigafactory Berlin in Grünheide (Bild: IG Metall)

Das Tesla-Werk in Brandenburg darf schon vor der endgültigen Genehmigung loslegen und 2.000 Karosserien herstellen. Bereits zuvor durfte das Unternehmen 250 Karosserien testweise produzieren. Die neue Genehmigung soll das Werk in Grünheide auf die Produktion vorbereiten, weil Maschinen justiert sowie Arbeitsabläufe erprobt und angepasst werden müssen.

Tesla war mit der Qualität der ersten Serie, welche die erforderliche Fertigungseffizienz nicht erfüllte, nicht zufrieden. Das war kurz gefasst auch die Begründung für den Antrag, weitere 2.000 Stück herstellen zu dürfen. Pro Woche sollen 500 Exemplare gebaut werden, so dass der Vorgang etwa einen Monat in Anspruch nehmen wird.

Kurz vor Ende 2021 hatte Tesla die letzten noch fehlenden Dokumente für das Genehmigungsverfahren eingereicht. Diese Unterlagen werden nun vom Landesamt für Umwelt und der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree geprüft.

Tesla-Chef Elon Musk hatte gehofft, dass die ersten verkaufsfähigen Autos in Grünheide im Dezember 2021 von den Bändern rollen könnten. Nun scheint das erste Quartal 2022 die Zielmarke zu sein.

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desaboya 12. Jan 2022

Entweder es wird eine Genehmigung - allenfalls noch unter weiteren Auflagen - erteilt...

sebi2k1 12. Jan 2022

Nein, die dürfen und werden komplett montiert inkl. Lackierung. Ist wohl Teil der...

Dwalinn 11. Jan 2022

Solche Dinge sind für die Genehmigung ziemlich egal, das ist vielleicht bei den einzelnen...



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