Tesla Grünheide: Musk fordert Bürokratieabbau in Deutschland

Für den Bürokratieabbau in Deutschland hat Elon Musk einen Verbesserungsvorschlag. Sonst ließe sich am Ende nichts mehr bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Luftbildaufnahme der Gigafactory Berlin
Luftbildaufnahme der Gigafactory Berlin (Bild: Tesla)

Die Gigafactory-Berlin im brandenburgischen Grünheide könnte zum Ende des Jahres 2021 die Produktion aufnehmen. Das sagte Tesla-Chef Elon Musk, der am 16. Mai 2021 in Deutschland landete, dem Fernsehsender N-TV. Er hoffe, dass ein Produktionsstart bis Ende des Jahres möglich werde. Es sei schwer, das vorherzusagen, weil Autos erst dann produziert werden könnten, wenn alle Teile da seien. Noch befindet sich die Gigafactory im Bau.

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Ganz so rosig, wie der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach die Lage noch Anfang Mai 2021 einschätzte, scheint sie nicht zu sein. Steinbach hatte die Verzögerung um ein halbes Jahr, die schon damals kursierte, abgetan und von etwa drei Monaten gesprochen.

Der Genehmigungsantrag muss nach den Änderungen neu ausgelegt werden, weil nun auch eine Batteriefabrik in den ursprünglichen Antrag integriert wird. Dies beinhaltet wohl erneut die Möglichkeit für die Öffentlichkeit, Einwendungen zu erheben.

Kritik an deutscher Bürokratie erneuert

Musk sagte dem Sender, dass er eine Idee habe, wie man Bürokratie effizienter gestalten könnte: Es müsse einen aktiven Prozess geben, einige der Regeln, die sich mit der Zeit ansammelten, wieder zu entfernen. Am Ende könne man sonst gar nichts mehr machen. Im April hatte Tesla schon einmal die deutsche Bürokratie kritisiert.

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Aktuell baut Tesla mit vorläufigen Baugenehmigungen. Die restlichen Teile der Fabrik wie Lackiererei, Presswerk und Karosseriebau sind laut einem Bericht der Automobilwoche von Anfang Mai jedoch schon weit fortgeschritten.

Insane Mode - Die Tesla-Story: Wie Elon Musk die Automobilbranche auf den Kopf gestellt hat und stellen wird

Musk hatte zuvor das Genehmigungsverfahren rund um die Fabrik kritisiert. Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Klaus Rennert, hält den Bau der Tesla-Gigafactory für einen Fall, der am Ende vor dem Bundesverwaltungsgericht landen könnte, wie er dem Handelsblatt sagte. "Und dass das Verfahren bis jetzt langsam gelaufen wäre, lässt sich auch nicht sagen", betonte Rennert. Es gehe schlicht darum, ob bei der Planung und der Realisierung eines Vorhabens die Gesetze des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes eingehalten würden.

Rennert bekräftigte, es sei nichts dagegen einzuwenden, Verfahren zu beschleunigen. "Allerdings müssen wir dann auch entsprechend ausgestattet werden", sagte der Gerichtspräsident.

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Fernando-05 20. Mai 2021

Ich wette dass die Deutschen Behoerden da nicht viel zu melden haben, ansonsten wäre noch...

Bonarewitz 19. Mai 2021

Grundsätzlich scheint es ja zu funktionieren. Exakt so hat Amazon seine Größe so...

Sportstudent 19. Mai 2021

Klar, Lehrer sind alles gescheiterte Persönlichkeiten. Seltsames, schräges Weltbild hast...

alabiana 19. Mai 2021

ICh hätte da noch ein gutes Beispiel von letzten Jahr: :3 Wir haben einen Schrebergarten...

Dwalinn 19. Mai 2021

Also in China wird der Eigentümer im Zweifel enteignet und dann baut ein Staatskonzern...



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