Grünheide: Bau von Tesla-Werk in unter einem Jahr könnte klappen

Das Tesla-Werk in Grünheide soll nach nur elf Monaten stehen. Das könnte sogar klappen, vermutet ein brandenburgischer Minister.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die geplante Fabrik von Tesla in Grünheide
Die geplante Fabrik von Tesla in Grünheide (Bild: Tesla)

Die Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla im brandenburgischen Grünheide bei Berlin könnte nach Ansicht von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) schneller gebaut werden als ein schon bestehendes Werk in China. "Das Ziel bei Tesla scheint es zu sein, die Bauzeit der Gigafactory 3 in Shanghai noch einmal zu unterbieten", sagte Steinbach der Zeitung Welt am Sonntag.

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"Nach meiner Beobachtung könnte das durchaus gelingen", sagte Steinbach weiter. Tesla hatte das Werk in Schanghai innerhalb von elf Monaten hochgezogen. Seit Ende Mai hat Tesla die Zulassung für Fundamentarbeiten in Grünheide in Brandenburg. Der Bau könnte dementsprechend bereits im kommenden April abgeschlossen sein. In Grünheide will das Unternehmen von Sommer 2021 an rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr bauen, dort sollen etwa 12.000 Arbeitskräfte eingesetzt werden. Ob allerdings wirklich bereits in einem Jahr die ersten Fahrzeuge fertig sein werden, ist nicht sicher.

Tesla-Chef Elon Musk hatte selbst vor wenigen Tagen bei Twitter zuversichtlich geschrieben, dass die Fabrik Giga Berlin in unvorstellbarer Geschwindigkeit entstehen werde und auf den Einsatz von Vorfertigung hingewiesen. Weil die umweltrechtliche Genehmigung für das Projekt durch das Land Brandenburg bisher noch nicht abgeschlossen ist, betreibt Tesla das Bauen auf dem Gelände nahe Berlin auf eigenes Risiko.

Das Projekt ist in der Region umstritten. Ein Kritikpunkt ist die geplante Wasserentnahme: Viele in der Region befürchten, dass dadurch der Grundwasserspiegel weiter sinkt. Tesla sprach zunächst von einem Wasserbedarf von 372 Kubikmetern pro Stunde, kündigte dann aber an, die Menge um etwa ein Drittel zu senken. Zuletzt äußerte auch der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE), der für die Wasserversorgung der Region zuständig ist, in der die Tesla-Fabrik errichtet wird, dass ein Ausbau des noch nicht errichteten Werks zu Versorgungsproblemen führen könnte.

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PeterTasse 04. Aug 2020

Ja. Aber Grundwasser ist und bleibt die Hauptverorgung. Abgesehen davon - Tiere und...

berritorre 03. Aug 2020

Da ist der Name "Reinheitsgebot" ja ziemlich treffend... Ich denke schon, dass man...

berritorre 03. Aug 2020

Ich finde es bei dieser Diskussion aber auch gar nicht relevant ob der Verbrauch jetzt...

Deff-Zero 03. Aug 2020

Damit hat es nichts zu tun. Aber im Gegensatz zum Bau des BER sind hier: a) Leute, am...

brutos 02. Aug 2020

Könnte klappen, denn hier sind die Brandenburger Politiker nicht Manager, sondern Zuschauer.



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