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Grüne Stadtmöbel: Telekom hat bereits 150 5G-Antennen im Livebetrieb

Die Telekom erhöht die Zahl ihrer 5G-Standorte in Europa. Eine neue Antenne soll durch grüne Pflanzen in Stadtmöbeln die Luft verbessern.

Artikel veröffentlicht am ,
Nemat zeigt Antennen mit Moos.
Nemat zeigt Antennen mit Moos. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Anzahl der 5G-Antennen im Livenetz der Deutschen Telekom in Europa hat stark zugenommen. Das gab das Unternehmen am 25. Februar 2019 auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekannt. 150 5G-Antennen der Telekom sind bereits im Livebetrieb. Eine 5G-Antenne in einem Stadtmöbel wurde gezeigt, die durch Bepflanzung mit Moos zugleich die Luft verbessert.

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"5G ist kein Mythos mehr. Jetzt geht's endlich los", sagte Claudia Nemat, Vorstand Technologie und Innovation der Deutschen Telekom. Feldtests der Telekom finden in sechs Ländern statt, diese sind Deutschland, Österreich, Niederlande, Polen, Griechenland und Ungarn. Sie basieren auf dem 5G-Standard 5G New Radio (5G NR). "Und das auf der Straße und nicht im Labor", betonte Nemat.

Erstes Campus-Netz in Betrieb genommen

"Campus-Netzwerke sind die erste Geschäftsmöglichkeit, die wir bei 5G sehen. Statt WLAN wird ein privates Mobilfunknetz auf dem Campus aufgespannt", erklärte Nemat. Bei Osram im Werk Schwabmünchen sei das Campus-Netzwerk zuerst LTE-basiert, später, wenn die Frequenzen vorliegen, auch 5G-basiert. Das nächste wird mit ZF errichtet. Ein weiteres Campus-Netzwerk wird es in Osteuropa geben.

Das Campus-Netz in Schwabmünchen ist ein Dual-Slice-Campus-Netz. Dieses kombiniert ein öffentliches und ein privates LTE-Netzwerk. Das private LTE-Netz nutzt Osram allein, die Telekom errichtet zusätzlich eine lokale Edge-Cloud, um Daten besonders schnell und nah an der Anwendung zu verarbeiten.

Einige Industriebetriebe wie Siemens haben bereits angekündigt, ihre 5G-Netze mit lokalen Frequenzen selbst zu betreiben. Die Industrieverbände von Automobil, Chemie, Maschinen- und Anlagenbau sowie Elektrotechnik- und Elektronik wollen die schnellstmögliche Vergabe der lokalen 5G-Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz durchsetzen.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei am MWC 2019 in Barcelona teilgenommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



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Thiesi 26. Feb 2019

Wobei dir allerdings ein Fehler unterlaufen ist. Insbesondere in der IT, aber auch in...


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