Gründer geht: Faraday Future in der Krise

Nach Entlassungen und Gehaltskürzungen bei Faraday Future hat einer der Unternehmensgründer den kriselnden Elektroauto-Hersteller verlassen.

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Der FF 91 mit ausfahrbarem Laserscanner auf der Motorhaube
Der FF 91 mit ausfahrbarem Laserscanner auf der Motorhaube (Bild: Faraday Future)

Nachdem Rettungsversuche wie Gehaltskürzungen und Entlassungen offenbar nicht die gewünschten Einspareffekte gebracht haben, verlässt das Management von Faraday Future den in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Elektroautobauer. Nick Sampson, einer der drei Gründer, trat von seinem Posten zurück, wie The Verge berichtete.

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Sein Weggang erfolgte nur einen Tag, nachdem Peter Savagian gegangen war. Der ehemalige Manager von General Motors war für die Produktentwicklung bei Faraday Future verantwortlich. Einer der wichtigsten Geldgeber von Faraday Future, der chinesische Immobilienkonzern Evergrande Group, hatte sich mit dem Management zerstritten.

Einige Bereiche am Hauptsitz des Unternehmens in Kalifornien wurden bereits stillgelegt. Mitarbeiter wurden beurlaubt, andere gebeten, Gehaltskürzungen hinzunehmen oder zum Mindestlohn zu arbeiten, berichtete The Verge.

Der chinesisch-kalifornische Elektroautohersteller stellte erst im August 2018 sein erstes serienreifes Elektro-SUV vom Typ FF 91 vor. Faraday Future hatte einen Prototyp des FF 91 Anfang vergangenen Jahres auf der CES in Las Vegas gezeigt. Das SUV wird von einem 783 kW (1.050 PS) starken Elektromotor angetrieben. Der Akku hat eine Kapazität von 130 kWh. Faraday Future wirbt damit, dass das Auto noch etwas schneller beschleunige als Teslas Model S: Der FF 91 soll in 2,475 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen.

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