Grün-industrielle Revolution: Großbritannien verbietet Verbrenner ab 2030
Der britische Premierminister Boris Johnson hat den Plan der Regierung vorgestellt, wie der motorisierte Individual- und Güterverkehr des Landes künftig reguliert und gefördert werden soll. Das berichtete der britische Guardian(öffnet im neuen Fenster) .
Johnson bestätigte demnach, dass Großbritannien die Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2030 verbieten wolle. Die Neuzulassung von Hybridautos mit Verbrennungsmotor und leichten Lieferwagen bleibt fünf Jahre länger erlaubt. 2017 terminierte die Vorgängerregierung das Aus für Verbrennungsmotoren noch auf 2040.
Um den Plan zu unterstützen, ist ein umfangreiches Investitionsprogramm in die Infrastruktur vorgesehen. So sollen 1,3 Milliarden britische Pfund für neue Ladepunkte an Privathäusern und entlang von Straßen und Autobahnen bereitgestellt werden. 582 Millionen Pfund sind für Kaufsubventionen eingeplant. Eine halbe Milliarde Pfund soll in Form von Zuschüssen bei der Entwicklung und Massenproduktion von Elektroauto-Batterien fließen, weitere 500 Millionen Pfund sollen in die Ansiedlung internationaler Investoren in Großbritannien bereitgestellt werden.
Auch der Ausstieg von schweren Diesel-Lastkraftwagen soll festgelegt werden, doch dafür gibt es noch kein Datum.
Der Zehnpunkteplan Johnsons beinhaltet zudem, die Offshore-Windenergie bis 2030 auf 40 Gigawatt zu vervierfachen, die Wasserstoffproduktion anzukurbeln und in neue Kernkraftwerke zu investieren. Auch die Isolierung von Privathäusern und öffentlichen Gebäuden soll gefördert werden. Die Regierung will ferner Geld in die Kohlenstoffabscheidung investieren, die Verwendung umweltfreundlicher Energien in der Luft- und Seefahrt fördern, Millionen neuer Bäume pflanzen und den öffentlichen Verkehr sowie den Fuß- und Radverkehr fördern.
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