Abo
  • IT-Karriere:

Großkonzerne: 5G wichtig für Echtzeit-Kommunikation zwischen Maschinen

5G ist für zwei Drittel der Großkonzerne wichtig. Doch die 5G-Versorgung ist für 55 Prozent der Industrieunternehmen momentan noch kein Thema.

Artikel veröffentlicht am ,
5G in der Industrie (Symbolbild)
5G in der Industrie (Symbolbild) (Bild: Ericsson)

Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen, die den Einsatz von 5G planen oder diskutieren, will einen Einsatz in der vernetzten Produktion. Das ist das Ergebnis einer nach den Angaben repräsentativen Umfrage unter rund 500 Industrieunternehmen in Deutschland im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom. Jedes zweite dieser Unternehmen (50 Prozent) plant damit Assistenzsysteme wie Augmented Reality und Virtual Reality, 49 Prozent wollen die Echtzeit-Kommunikation zwischen Maschinen über 5G ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. JDM Innovation GmbH, Murr

39 Prozent sehen 5G für autonome Fahrzeuge und Transportsysteme vor. Fast jedes dritte Unternehmen (31 Prozent), das sich mit 5G beschäftigt, will mobile Roboter einsetzen.

Unternehmen, für die 5G aktuell kein Thema ist, wollen vor allem andere Technologien nutzen. Das geben 70 Prozent an, 69 Prozent planen mit WLAN. Mehr als die Hälfte der ablehnenden Unternehmen (57 Prozent) sieht im neuen Mobilfunkstandard keinen Mehrwert, ein Drittel (32 Prozent) hat dafür kein Budget.

Die Hälfte der Industrieunternehmen ab 50 Beschäftigten in Deutschland (49 Prozent) beurteilt die künftige Verfügbarkeit von 5G als für sie wichtig. Bei Großkonzernen ab 2.000 Mitarbeitern sind es sogar zwei Drittel (66 Prozent). Derzeit planen oder diskutieren aber nur zwei von fünf Industrieunternehmen (42 Prozent) eine 5G-Versorgung, davon gut ein Drittel (36 Prozent) eine 5G-Versorgung durch einen Netzbetreiber. Nur 6 Prozent beschäftigen sich mit 5G über lokal nutzbare Frequenzen.

Für Bitkom-Präsident Achim Berg ist es erstaunlich, dass die 5G-Versorgung für 55 Prozent der Industrieunternehmen momentan noch kein Thema ist. "Die Bundesnetzagentur hat Frequenzbereiche für die lokale 5G-Nutzung reserviert. Wenn kaum ein Unternehmen davon Gebrauch machen will, liegen diese Frequenzblöcke ungenutzt brach."

Grundlage ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 505 Industrieunternehmen ab 50 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

mark.wolf 16. Mai 2019

Selbst Anwendungen der Funktionalen Sicherheit laufen einwandfrei über WLAN. Wie soll...

M.P. 15. Mai 2019

Die Industrie kriegt doch 100 MHz 5G Spektrum zur exklusiven Nutzung. Wenn Volkswagen für...

KlugKacka 15. Mai 2019

Dann der Planerin paar hinter die Ohren. Sowas man machen, aber dann wirds halt kacke.

M.P. 15. Mai 2019

Ob irgendein Industrieunternehmen auf die Idee kommt, die Echtzeitkommunikation seiner...


Folgen Sie uns
       


Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019)

Acer stellt auf der Ifa den doch auffälligen Gaming-Stuhl Predator Thronos aus. Golem.de setzt sich hinein - und möchte am liebsten nicht mehr aussteigen.

Acer Predator Thronos ausprobiert (Ifa 2019) Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  2. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
    Galaxy Fold im Hands on
    Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

    Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
    2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
    3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

      •  /