Große Nachfrage: Lieferschwierigkeiten beim Apple Mac Pro
Der neue Mac Pro ist schon einen Tag nach der Vorstellung im Apple Store schwer lieferbar. Wer jetzt bestellt, erhält sein Gerät erst im Februar, egal in welcher Konfiguration. Die Geräte mit dem ungewöhnlichen, röhrenförmigen Design kosten ab 3.000 Euro und lassen sich je nach Prozessor- und Speicherkonfiguration(öffnet im neuen Fenster) auch in Preisregionen von rund 10.000 Euro katapultieren.

Apple fertigt den Rechner als einzigen seiner Produktpalette in den USA und hat dazu im texanischen Austin ein Werk gebaut. Gegenüber Forbes(öffnet im neuen Fenster) teilte ein Apple-Sprecher mit, dass die Nachfrage nach allen neuen Mac Pro hoch sei und es einige Zeit dauern werde, bis das Angebot wieder der Nachfrage entspricht. Ob das Kalkül ist oder Apple sich verkalkuliert hat, lässt sich daraus nicht erkennen. Zwischen der Ankündigung des neuen Mac Pro und dem endgültigen Verkaufsstart verging immerhin rund ein halbes Jahr, so dass sich einfach nur ein Nachfragestau gebildet haben kann.
Als Prozessoren bei Apples neuem Rechner kommen Intels Xeon-Chips E5 zum Einsatz. Wahlweise mit vier Kernen und 10 MByte L3-Cache oder mit sechs Kernen und 12 MByte L3-Cache. Beide laufen mit Turbo-Boost mit bis zu 3,9 GHz. Optional lassen sich auch Prozessoren mit 8 oder 12 Kernen und bis zu 30 MByte L3-Cache verbauen, was nicht nur die Leistung, sondern den Preis in die Höhe treibt. Der Aufpreis zum 3,5-GHz-6-Core mit 12 MByte L3-Cache liegt bei 3.000 Euro.
Bei den Standardmodellen sind 12 beziehungsweise 16 GByte DDR3-ECC-RAM eingebaut. Wer höheren Bedarf hat, muss dies beim Kauf berücksichtigen und kann bis zu 64 GByte ordern.
Zudem stecken zwei GPUs von AMD in den Rechnern. Im günstigeren Modell werden zwei AMD Firepro D300 mit je 2 GByte GDDR5-VRAM verbaut, im teureren Mac Pro zwei AMD Firepro D500 mit je 3 GByte. Optional stehen auch AMDs Firepro D700 und jeweils 6 GByte GDDR5-VRAM zur Verfügung. Dazu kommen 256 bis 1.024 GByte PCIe-basierter Flash-Speicher. Der Mac bietet intern keine Erweiterungsmöglichkeiten, so dass die vier USB-3.0-Anschlüsse und die sechs Thunderbolt-2-Ports für Erweiterungen genutzt werden müssen. Per Dual-Gigabit-Ethernet und WLAN 802.11ac kann der Rechner ins Netzwerk integriert werden.
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