Große Nachfrage: HP bringt Rechner mit Windows 7 zurück
HP bewirbt statt Windows 8.1 massiv Windows 7 und bietet Käufern von neuen Rechnern in den USA sogar noch einen Preisvorteil von 150 US-Dollar gegenüber Windows 8.1 an. Den Schritt begründet der PC-Hersteller gleich auch noch mit dem Slogan "Zurück wegen der großen Nachfrage".
Auf der HP-Website finden sich für Privatkunden lediglich Desktops(öffnet im neuen Fenster) mit Windows 7. Das lässt sich zwar in der Konfiguration der einzelnen Rechner ändern und auf Windows 8.1 umstellen, aber die Botschaft ist klar. Den Kunden soll Windows 7 als sinnvolle Ausstattung angeboten werden. Selbst bei den Notebooks für Privatanwender(öffnet im neuen Fenster) bewirbt Hewlett-Packard eine Windows-7-Maschine(öffnet im neuen Fenster) mit einem Banner besonders auffällig. Daneben werden aber auch Windows-8-Notebooks angeboten. Beim All-in-One-Bereich(öffnet im neuen Fenster) wird gar ein 21-Zoll-Modell mit Android vor den Windows-7-Rechnern herausgestellt. Das Modell ist allerdings das günstigste in der Liste und derzeit ausverkauft.
Im deutschen Onlineshop(öffnet im neuen Fenster) von HP stehen die Zeichen hingegen ganz auf Windows 8. Das Verhalten von Hewlett-Packard ist nicht ohne Beispiel. Als Windows Vista eingeführt wurde, reagierte die Branche ähnlich und bot noch lange Rechner zusätzlich mit Windows XP an.
Im Einzelhandel gibt es Windows 7 zwar immer noch, doch dabei handelt es sich um Lagerbestände. Am 30. Oktober 2013 endete laut Microsofts Lebenszyklus-Tabelle(öffnet im neuen Fenster) der Verkauf der Einzelhandelsversion. PC-Hersteller können Windows 7 weiterhin als OEM-Version anbieten. Wann auch diese Phase endet, hat Microsoft offiziell noch nicht festgelegt. Der Mainstream-Support(öffnet im neuen Fenster) von Windows 7 endet am 13. Januar 2015, doch der Extended Support läuft noch bis zum 14. Januar 2020. Erst dann werden keine Sicherheitsupdates mehr angeboten.
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