Großbritannien: Vodafone will mit 3 fusionieren

Durch den Zusammenschluss würden der dritt- und viertgrößte Mobilfunkbetreiber des Landes zusammengehen. Vodafone steht unter Druck durch einen Investor.

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Vodafone Großbritannien
Vodafone Großbritannien (Bild: TOLGA AKMEN/AFP via Getty Images)

Vodafone führt in Großbritannien Gespräche, um sein dortiges Netz mit dem Konkurrenten 3 zu fusionieren, der dem Hongkonger Mischkonzern CK Hutchison gehört. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Personen mit direkter Kenntnis der Angelegenheit. Damit würden der dritt- und viertgrößte Mobilfunkbetreiber in Großbritannien zusammengehen, was die Zustimmung der europäischen Wettbewerbsbehörden erfordern würde.

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Im Jahr 2016 hatte die Europäische Kommission eine geplante Fusion zwischen O2 und Three blockiert. Doch Führungskräfte der Branche hoffen laut dem Bericht, dass sich die Situation inzwischen verändert hat.

Im Juli 2019 durfte Vodafone Unitymedia mit geringen Auflagen übernehmen. Auch der Kauf von E-Plus durch Telefónica im Jahr 2014 konnte ohne viele Zugeständnisse stattfinden.

Vodafone könnte zerschlagen werden

Der Telekommunikationskonzern Vodafone verlor in den vergangenen fünf Jahren mehr als ein Drittel seines Börsenwerts. Europas größter aktivistischer Investor, Cevian Capital, setzt Vodafone seit mehreren Monaten unter Druck, Netze in Märkten, die weniger profitabel sind und unter großem Konkurrenzdruck stehen, zu veräußern oder mit Konkurrenten zusammenzulegen. Damit wächst der Druck für einen Verkauf oder eine Fusion neben Großbritannien auch in Spanien, Italien und Portugal.

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Der französische Netzbetreiber Iliad, der vom Telekommunikationsmilliardär Xavier Niel gegründet wurde, wollte einen Unternehmensteil von Vodafone für 11 Milliarden Euro kaufen. "Iliad hat Vodafone ein Angebot für den Erwerb von 100 Prozent von Vodafone Italia gemacht", sagte Thomas Reynaud, Chief Executive Officer von Iliad. Doch Vodafone lehnte mit der Begründung ab, dies sei "nicht im besten Interesse der Aktionäre". Die Deutsche Telekom erklärte, keines der Vodafone-Netze in Europa kaufen zu wollen.

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Vodafone und Másmóvil in Spanien wandte sich Másmóvil ab und wollte eine Fusion mit dem spanischen Netz von Orange verfolgen.

Vodafone ist weltweit aktiv und führend in acht englischsprachigen afrikanischen Ländern, darunter Südafrika, Kenia, Ghana, Libyen und Kamerun. Im Mittleren Osten ist Vodafone in Bahrain, Irak, Jordanien, Kuwait, Oman, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiv.

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