Großbritannien: Staatliche Vorgaben für Free-to-Play-Spiele

Schon vor dem Start von Free-to-Play-Spielen wie Candy Crush Saga müssen Anbieter in Großbritannien künftig über Ingame-Kosten und -Werbung informieren. Bis zum 1. April 2014 müssen die Regeln umgesetzt werden - sonst drohen Strafen.

Artikel veröffentlicht am ,
Candy Crush Saga
Candy Crush Saga (Bild: King.com)

Das britische Office of Fair Trading - eine Art staatliches Amt für Verbraucherschutz - hat nach einigen Monaten Arbeit seine Regeln für den Umgang zwischen Anbietern von Onlinespielen und Endkunden veröffentlicht. Mit den Vorgaben sollen die Verbraucher besser geschützt werden - das gilt insbesondere für die Eltern von spielenden Kindern.

Stellenmarkt
  1. (Junior) Application Engineer Geo-Cloud (m/w/d)
    HxGN Safety & Infrastructure GmbH, Ismaning, Bonn
  2. Administrator IT (m/w/d)
    KARL MAYER Holding GmbH & Co. KG, Obertshausen, Reutlingen, Chemnitz
Detailsuche

Künftig müssen die Anbieter von Free-to-Play-Games vor dem Spielestart kommunizieren, welche Kosten den Kunden erwarten. Im Detail muss der Publisher darlegen, welche Gebühren vorab fällig werden, welche innerhalb des Spiels unvermeidbar sind und welche optional innerhalb des Titels angeboten werden. Weil das in vielen Free-to-Play-Titeln wegen der teils recht komplexen Art der Angebote gar nicht so einfach ist, muss der Hersteller zumindest einen ungefähren Ausblick auf seine Kosten gewähren.

Das Office of Fair Trading nennt ein Beispiel, was künftig gegen die Regeln verstößt: Wenn der Hersteller eines Pferde-Sammelspiels sein Werk als "Gratis" kennzeichnet und auf Screenshots einen vollen Pferdestall zeigt, ist es nicht zulässig, dass der Kunde jeden der virtuellen Gäule erst mit Echtgeld kaufen muss. Außerdem müssen die Hersteller darüber informieren, wenn die Kundendaten für Marketingzwecke gesammelt oder gar weitergeleitet werden.

Besonders Eltern dürften sich über die Vorgaben freuen. Ab dann können nämlich minderjährige Kinder erst dann Geld in Games ausgeben, nachdem die Erziehungsberechtigten ausdrücklich zugestimmt haben.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

In Deutschland hatte sich in der jüngsten Vergangenheit die Verbraucherzentrale Bundesverband derartiger Probleme mit Kinderportalen angenommen und Abmahnungen sowie später Klagen eingereicht. Striktere Vorgaben wie künftig in Großbritannien könnten den Verbraucherschützern die Arbeit erleichtern.

Die Spielebranche hat noch bis zum 1. April 2014 Zeit, ihre Produkte anzupassen - dann treten die Vorgaben in Kraft. Bei ihrer Erstellung war der Lobbyverband Ukie (The Association for UK Interactive Entertainment) beteiligt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Servicemensch 03. Feb 2014

Zum Glück war ich in der Lage Kafka zu verstehen. Ich habs sogar gerne gelesen und bin...

Servicemensch 03. Feb 2014

Also das Argument ist , dass es ohne Kreditkarte keine InApp Käufe gibt. Das...

Wooner44 03. Feb 2014

Also ich hatte Candy Crush nur kurzzeitig mal für eine Freundin auf meinem Handy...

Grym 01. Feb 2014

Infinity Blade, Impossible Road, Limbo & viele weitere. Dazu natürlich viele Apps...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Silence S04
Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
Artikel
  1. Truth Social: Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz
    Truth Social
    Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz

    Hacker starten in Trumps-Netzwerk einen "Online-Krieg gegen Hass" mit Memes. Der Code scheint illegal von Mastodon übernommen worden zu sein.

  2. Arduino und Python: Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC
    Arduino und Python
    Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC

    Die Kassette kann nicht nur Lieder speichern, sondern auch Bitmuster. Ein Bastler baut dafür eine Schnittstelle mit 1,5 KBit/s Datenrate.

  3. Alexa, Siri, Google: Bericht listet von Sprachassistenten gesammelte Daten auf
    Alexa, Siri, Google
    Bericht listet von Sprachassistenten gesammelte Daten auf

    Fünf Sprachassistenten reagieren auf menschliche Kommandos, sammeln aber auch viele Daten über Personen und Geräte - etwa Browserverläufe.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC CQ32G2SE/BK 285,70€ • Dell Alienware AW2521H 360 Hz 499€ • Corsair Vengeance RGB PRO SL 64-GB-Kit 3600 253,64€ • DeepCool Castle 360EX 109,90€ • Phanteks Glacier One 240MP 105,89€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. Thermaltake Core P3 TG Snow Ed. 121,89€) [Werbung]
    •  /