Neues Desktop-Image für den Raspberry Pi 4

Als Standard-Desktop nutzt Ubuntu Gnome 3.38. Das bietet unter anderem einen besseren Kinderschutz und eine bessere Aktivitäten-Übersicht, außerdem schützt das System vor der Nutzung nicht autorisierter USB-Geräte, falls der Bildschirm gesperrt ist. Das Gnome-Team hat zudem die Nutzung im Multi-Monitor-Betrieb und die Leistung der Oberfläche verbessert.

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Für den Einsatz von Ubuntu auf dem Bastelrechner Raspberry Pi 4 hat Ubuntu sein Desktop-Image angepasst. Dieses ist ausschließlich für die ARM64-Architektur gebaut und wird nur auf Modellen des Raspberry Pi 4 mit mindestens 4 GByte RAM unterstützt. Das neue Abbild könnte zwar auch auf älteren Geräten starten und auf jenen mit geringerer Leistung, offiziell unterstützt wird das aber nicht.

Zusätzlich zu dem normalen Einplatinencomputer unterstützt das aktuelle Ubuntu außerdem das Compute Module des Raspberry Pi 4. Das gilt sowohl für Desktop- als auch Server-Images. Hier gilt aber die gleiche Einschränkung in Bezug auf den Arbeitsspeicher. Das Team weist außerdem darauf hin, dass nur Modelle mit mindestens 16 GByte eMMC-Festspeicher unterstützt beziehungsweise Lite-Modelle mit entsprechenden SD-Karten-Speicherplatz werden. Grund dafür sind die Images mit einer Größe über 8 GByte.

Ubuntu unterstützt nun analog zu dem Standard-Image Raspbian außerdem den Boot via USB und Netzwerk auf den Bastelrechnern. Das zuvor genutzt U-Boot steht weiter als Option zur Verfügung, gilt nun aber offiziell als veraltet. Bei einem Upgrade bleibt der Boot via U-Boot jedoch zunächst noch erhalten. Details dazu liefert eine gesonderte Anleitung.

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Auf dem Server nutzt Ubuntu erstmals das noch vergleichsweise neue Projekt Liburing. Dabei handelt es sich um eine asynchrone I/O-Technik des Linux-Kernels, die zunächst für das Samba-Paket sowie für Qemu genutzt werden kann. Samba steht außerdem in Version 4.12 bereit, das auf GnuTLS für eine schnellere Kryptografie setzt. In dem aktuellen Qemu 5.0 ersetzt zudem das neue VirtioFS das bisher genutzte 9P-FS. Die Ubuntu-Macher heben als neues Server-Paket außerdem Telegraf hervor, das zusammen mit Prometheus und Grafana die Überwachung von Servern verbessern soll.

Zum Entwickeln bietet Ubuntu 20.10 unter anderem LLVM 11 und GCC 10. Das OpenJDK für Java liegt standardmäßig in Version 11 bereit. Zur Rust-Programmierung kann die Sprache in Version 1.41 genutzt werden. Weitere Neuerungen der Veröffentlichung mit dem Codenamen Groovy Gorilla nennen die Release-Notes.

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 Groovy Gorilla: Ubuntu 20.10 erscheint mit Nftables als Firewall
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miguele 23. Okt 2020

Da es ist die "Standard-Installation" von Ubuntu ist und ich im Linux Desktop-Bereich...

blue_think 22. Okt 2020

Hoffentlich wird USB-Boot für 20.04 nachgerüstet 20.10 gefällt mir nicht, weil es kein...



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