Grok-2: KI-Modell von Elon Musk mit ungezügelter Bild-Generierung
Die neuen Grok-KI-Modelle verfügen laut xAI über verbesserte Argumentationsfähigkeiten und insbesondere über die Möglichkeit, Bilder im sozialen Netzwerk X zu generieren. Der Zugang zu Grok ist derzeit jedoch auf Premium- und Premium+-Abonnenten von X beschränkt.
Der Hersteller xAI behauptet, dass beide neuen Modelle eine verbesserte Leistung bei Chat-, Codierungs- und Argumentationsaufgaben bieten. In einem Blogbeitrag des Unternehmens wird beschrieben, dass Grok-2 in diesen Bereichen "bahnbrechende Fähigkeiten" aufweist. Einen offiziellen Benchmarkvergleich gibt es noch nicht.
Neben Grok-2(öffnet im neuen Fenster) hat xAI auch Grok-2 mini eingeführt, das als kleinere, aber dennoch leistungsfähige Version des Hauptmodells positioniert ist. Beide Versionen stehen X-Nutzern derzeit in der Betaversion zur Verfügung.
Der Hersteller kündigte an, sowohl Grok-2 als auch Grok-2 mini noch in diesem Monat über eine API für Entwickler verfügbar zu machen.
Bildgenerierungsfunktionen und große Bedenken
Eine der Neuerungen von Grok-2 ist seine Fähigkeit, Bilder zu generieren. Erste nutzergenerierte Beispiele deuten laut einem Bericht von Techcrunch (öffnet im neuen Fenster) darauf hin, dass das Modell eine Vielzahl visueller Inhalte erstellen kann, darunter auch Darstellungen von Politikern, was die Gefahr von Fakes deutlich erhöht.
Leitplanken scheint es bei der Bilderzeugung kaum zu geben, Benutzer berichteten nur davon, dass sie keine pornografischen Inhalte erzeugen konnten. Angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten könnte xAI unter Druck geraten, Beschränkungen für diese Funktionen einzuführen, um die Erstellung von Deep Fakes zu verhindern.
xAI kooperiert bei der Bilderzeugung mit FLUX.1, einem von deutschen Black Forest Labs entwickelten Modell.
Für die Zukunft skizzierte xAI Pläne zur Integration von Grok-2 und Grok-2 mini in verschiedene KI-gesteuerte Funktionen auf X. Dazu könnten erweiterte Suchfunktionen, Analysen und Antwortfunktionen gehören. Außerdem ist eine Vorschau auf multimodale Fähigkeiten geplant.
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